Salicorne

Auch Meeresspargel, Meeresbohne oder Meerfenchel genannt. Das Gewächs gehört zur Gruppe der „Queller“. Es handelt sich um eine blattlose Pflanze – keine Meeresalge, die an der französischen Atlantikküste der Bretagne und Normandie und auf den Salzwiesen am Watt beheimatet ist. Auch zwischen Mangroven ist er vorhanden. Er wird von Hand geerntet und nur die Spitzen werden verarbeitet. Die Pflanze ist sehr salzresistent und enthält viele Nährstoffe und Mineralstoffe. Enthalten sind Natrium, Kalium, Magnesium, Schwefel, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer. Ebenso ist er eine natürliche Jodquelle mit hoher biologischer Wertigkeit. Salicorne

Er schmeckt leicht salzig und pfeffrig und wird als Gewürz oder Gemüsezutat verwendet.
Am meisten zu Fischen, Sushi, Crevetten/Shrimps und zu Teigwaren zum darunter mischen.
Die Erntezeit dauert von Mitte Mai bis Ende August. Auf den Fischmärkten wird Salicorne während der Saison kostenlos zu den Fischen mitgegeben. Ansonsten kann er in Gläsern abgefüllt gekauft werden und ist in spezialisierten Fachgeschäften erhältlich.

Salicorne kann roh gegessen, unter den Salat gemischt oder blanchiert mit Teigwaren und Lachsstücken genossen werden. Sie können ihn auch leicht anbraten oder mit anderem Gemüse wie Karotten dünsten.
Bis vor 10 Jahren waren die Queller in unseren Regionen unbekannt. Jetzt erobern sie immer mehr die gastronomische Küche. Rezepte für die Zubereitung und Mischungen finden Sie im Internet in zahlreicher Menge. Ein Versuch mit diesem für uns unbekannten Gewürzmittel ist ein neues Geschmackserlebnis.

Ihr
Heiner Finkhaus

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