Archiv der Kategorie: Nahrungsmittel

7 Gewürze

 

mit Superfood Eigenschaften.

Various colorful spices on wooden table

Gewürze sind Teile von aromatischen Pflanzen, die in der Regel aus tropischen Regionen stammen. Sie werden häufig als Samen, Blüten, Blätter oder Wurzeln verwendet, um Ihren Nahrungsmitteln Aroma und Schärfe zu geben. Gewürze verbessern nicht nur den Geschmack des Essens, sie versorgen uns auch mit vielen vorbeugenden Substanzen. Mit diesen Power Gewürzen stärken Sie Ihre Gesundheit und fördern Ihr Wohlbefinden.

Paprika

PaprikaSüß, würzig, qualmig – kommt Paprika in Tonnen von verschiedenen Aromen und Varianten, aber es ist immer ein vibrierendes Backsteinrot. Dank seiner Vollkommenheit von Antioxidationsmitteln, die seine wesentliche Farbe geben, enthält Paprika auch die Vitamine A und E. Die Gemüsepaprika gibt es als gelbe, grüne und rote Paprikaschoten sowie als Chili und Peperoni.

Die hübschen bunten Paprikaschoten haben weder viel Kalorien noch Fett, geschweige denn Cholesterin. Sie gehören zu den vitaminreichsten Gemüsen überhaupt. Insbesondere die voll ausgereiften roten und gelben Früchte sind beste Quellen für die wichtigen Schutzvitamine C und Beta-Carotin. Ebenfalls vorhanden, wenn auch nicht in Riesenmengen: die Mineralstoffe Eisen und Kalium.
Die unterschiedlichen Farben der Schoten – von weiß über grün, gelb, rot bis lila – werden durch die Menge des enthaltenen Karotins bestimmt.

Paprikaschoten aktivieren unsere Fettverbrennung. Sie enthalten hohe Mengen an Capsinoiden. Diese Substanz erhöht unsere Fettverbrennungsrate selbst dann, wenn wir keinen Sport treiben. Die Menge an Capsinoiden variiert von Art zu Art. Als Faustregel kann man sagen, dass Sie rund 7 Gramm Paprikaschoten essen müssen, um von den fettverbrennenden Eigenschaften der Capsinoide zu profitieren.
Wenn Sie die Paprikaschoten mit Olivenöl verfeinern, erzielen Sie zudem einen längeren Sättigungseffekt.

Fenchel

FenchelFenchel ist eine alte Gewürz und Heilpflanze.
Mit seinem speziellen Geschmack und Geruch wird Fenchel häufig geliebt oder verabscheut.
Es gibt verschiedene Fenchelarten:
Den Gemüsefenchel, den Süß- oder Gewürzfenchel, aus welchem die Tee samen gewonnen werden und den Wilden Fenchel.
Bei uns ist der Gemüsefenchel verbreitet. Dies wegen dem milderen Aroma und der grösseren Knolle. In Italien gehört Fenchel zur traditionellen Küche. Sie können ihn roh, gedünstet, gebraten oder gebacken essen.
Roh gegessen regt der Fenchel die Verdauung an. Nicht nur als feiner Tee aus den Samen, auch als Gemüse in allen Variationen gehört der Fenchel zu den beliebtesten Knollen. Er wirkt harmonisierend auf den Verdauungstrakt und gilt als gute Medizin bei krampfartigem Husten oder Blähungen. Fenchel wird auch in Spirituosen wie Absinthe oder Pastis verwendet.

Für einen rohen Fenchelsalat hobeln Sie den Fenchel in feine Scheiben, geben filetierte Orangenstücke dazu und geniessen diesen mit der Sauce Ihrer Wahl. Ein wohltuender Leckerbissen.

Gewürznelken

GewürznelkenDas einzigartige Aroma der getrockneten Knospen des tropischen Gewürznelkenbaums bereichert süsse und pikante Gerichte. Geschätzt in der europäischen, asiatischen und afrikanischen Küche, haben Gewürznelken auch heilende Eigenschaften.
Die Qualität der getrockneten Nelkenknospen können Sie selbst prüfen. Hochwertige Nelken oder Nägeli, wie man vielfach sagt, sehen prall aus und bestehen den Schwimmtest: Sie sinken nach unten oder halten sich aufrecht, mit dem Köpfchen nach oben, im Wasser. Schlechte (entölte) Qualitäten schwimmen waagrecht im Wasser.

Besonders populär sind sie in einigen der beliebtesten Feiertagsnahrungsmittel – Pfefferkuchen, heiße Grogs, und Kürbiskuchen, um einige zu nennen. Sie aromatisieren Reis, Rotkraut und Sauerkraut; mit Nägeli gespickte Zwiebeln verleihen Marinaden und Fonds oder Saucen eine besondere Finesse. Zusammen mit ihrem schönen Geschmack geben Nelken ein anderes, interessantes Element in Ihren Gerichten.
Gemahlene Nägeli (Nelkenpulver) ist unentbehrliche Zutat zahlreicher Gewürzmischungen. Auch der Geschmack der weltbekannten Worcestershire-Sauce ist entscheidend vom Nelkenaroma geprägt.
Der Anteil ätherischer Öle kann mehr als 15 Prozent ausmachen. Davon entfällt die grösste Menge mit 70 bis 95 Prozent auf das Eugenol, das eine leichte, lokal betäubende Wirkung hat. Nelkenöl wirkt deshalb schmerzstillend desinfizierend, entzündungshemmend und bremst das Wachstum von Pilzen, Bakterien und Viren. Ideal auch bei Mundgeruch.

Lorbeerblätter

Lorbeer blätterBei uns kannte man Lorbeer lange Zeit nur getrocknet; erst seit einigen Jahren bekommt man die dunkelgrünen, etwas lederartigen Blätter auch hierzulande frisch.
In den Ländern rund ums Mittelmeer ist es umgekehrt denn dort wächst der immergrüne Strauch vielerorts wild sowie in Gärten. Sie können sich so jederzeit leicht ein paar Blätter pflücken. Lorbeer schmeckt intensiv würzig und angenehm bitter.
Er ist eine wichtige Zutat zur Hühnernudelsuppe, Ihrer Bolognese Lieblingssoße oder als Klassiker zu gekochten Bohnen. Beliebt sind die Lorbeerblätter auch für viele Eintopfgerichte. Besonders gut entfaltet sich das Aroma von Lorbeer, wenn man die Blätter vor der Verwendung leicht einreißt.
Lorbeeressig können Sie ganz einfach selbst herstellen, indem Sie 2 bis 3 Lorbeerblätter und 1 TL schwarze Pfefferkörner in eine weithalsige Halbliterflasche geben und diese mit Weißwein- oder Rotweinessig auffüllen. Den Lorbeeressig können Sie zum Beizen von Wild und Rindfleisch, zu kräftigen Bohnen- und Linseneintöpfen oder zu dunklen Saucen verwenden.
Diese Blätter bringen auch einige pharmakologische Eigenschaften mit sich. Mit seinem hohen Gehalt an ätherischen Ölen gilt Lorbeer als verdauungsfördernd. Außerdem kann Lorbeer antibakteriell wirken und regt als Tee den Appetit an. Er enthält auch einige B-Vitamine, die das Nervensystem unterstützen.

Thymian

ThymianEntweder frisch oder getrocknet verdient Thymian einen dauerhaften Platz in Ihrem Speiseschrank. Das waldige und aromatische Kraut ist seit Jahrhunderten in der Aromatherapie verwendet worden, um Krankheiten zu behandeln.

Thymian bringt den Geschmack des Sommers in die Küche. Das mediterrane Küchenkraut verleiht Gerichten mit Fleisch, Fisch und Gemüse den richtigen Schwung. Ob frisch, getrocknet, tiefgefroren oder gemahlen Thymian sorgt in vielen Speisen für ein mediterranes Aroma.
Mit Orangen- oder Zitronenthymian bringen Sie eine angenehme Frische an Ihre Gerichte.
Thymian ist für seine gesunde und heilende Wirkung bekannt: Seine antibakteriellen, antibiotischen und schleimlösenden Eigenschaften werden bevorzugt bei Husten, Schnupfen und Heiserkeit eingesetzt. Thymian gilt daher als gesunde Alternative zu herkömmlichen Medikamenten. Natürlich ist der Thymian frei von ungünstigen Nebenwirkungen.

Schwarzer Pfeffer

black-pepper-83086_1280Die wohl bekannteste Sorte hat ihren Namen von den unreifen, grünen Beeren, die gepflückt und anschliessend in der Sonne getrocknet werden, bis sie schwarz und leicht schrumpelig sind. Schwarzer Pfeffer ist wohl eine der schärfsten Sorten und hat einen leicht brennenden Geschmack.
Je nach Herkunft, Erntezeitpunkt und Verarbeitung unterscheiden sich die klangvollen Handelsprodukte, wie Tellicherry, Lampong oder Belém aus indischen Provinzen, anderen südostasiatischen Ländern oder Brasilien im Aroma oder ihrer ganz besonderen Schärfe. Tellicherry ist die Spätlese des schwarzen Pfeffers, er ist länger gereift und etwas milder.

Schwarzer Pfeffer wird sehr oft verwendet für: Suppen, Saucen, Marinaden, Salate, kurzgebratenes und gegrilltes Fleisch, Gulasch, Ragouts, Eintöpfe, Wild, Fleischfüllungen und Pasta.
Schwarzer Pfeffer hilft auch bei der Fettverbrennung. Er bricht im Körper die Fettzellen auf. Diese können dadurch schneller abgebaut werden.

Der wichtigste Inhaltsstoff von Pfeffer ist Piperin. Fast schon eine medizinische Allzweckwaffe. Seine Schärfe stellt für den Körper einen Schmerzreiz dar, welcher die körpereigene Produktion von Endorphinen im Gehirn ankurbelt. Diese auch als Glückshormone bekannten Stoffe sorgen vor allem für Wohlbefinden.
Piperin regt die Verdauung durch Sekretion der Verdauungssäfte und Erhöhung der Beweglichkeit der Darmzotten an. Außerdem hemmt Pfeffer, wie auch das verwandte Capsaicin aus Chili, das Wachstum schädlicher Bakterien und ist eins der stärksten Insektengifte. Das mag einer der Gründe sein, warum in der dritten Welt oft sehr scharf gegessen wird.

Richtig angewandt geht Pfeffer wirksam gegen Erkältungen, Bronchitis und Halsschmerzen vor und ist sogar in der Lage, Fieber zu senken. Die traditionelle indische Ayurveda-Medizin rät Menschen, die schnell frieren, mehr Pfeffer zu essen. Zudem helfen Pfeffer und Chili gegen muskulär bedingte Schmerzen wie Verspannungen.

Muskatnuss

nutmeg-233964_1280Die Muskatnuss ist nicht die Frucht des Muskatbaumes, es sind die Samenkerne der Früchte, die Ähnlichkeit mit unseren Aprikosen haben. Neun Monate dauert die Reifezeit von der Blüte bis zur Ernte, dann springen die Früchte auf. Das Fruchtfleisch und der rote Samen-mantel (das ist Macis oder Muskatblüte) werden entfernt und die Schalen getrocknet. Sind sie ganz trocken schlägt man die harten Schalen auf und siebt die Muskatnüsse heraus. Nach Qualität und Größen werden Muskatnüsse gehandelt: Runde, kugelige Nüsse sind die besten, weil sie das würzigste Aroma haben. Erste Qualität kommt heute aus Westindien, aus dem Gebiet um Grenada. Ostindische Muskatnüsse enthalten weniger ätherische Öle. Muskatnüsse würzen mit einer feurig-süßen und stark aromatischen Schärfe. Dieses Gewürz ist besonders geeignet, fade schmeckenden Speisen einen lebhaften Geschmack zu geben. Frisch geriebene Muskatnuss sparsam verwenden. Der Eigengeschmack der Nüsse ist sehr intensiv. Eine Prise davon genügt für das Würzen der Speisen oder Getränke.

Muskatnuss ist lange als ein Hausheilmittel gegen Schlaflosigkeit verwendet worden. Das Gewürz hat einen hohen Magnesiumgehalt, der entspannend und schlaffördernd wirkt. Das Muskat Öl wird aus den zerkleinerten Blütensamen gewonnen und wirkt durchblutungsfördernd, anregend und Anti oxidativ, aber auch antiseptisch. Es eignet sich gut für Pflegeprodukte zur Vorbeugung von Muskelschmerzen und rheumatischen Beschwerden.
In der Aromatherapie wirkt Muskatnuss-Öl stark anregend, konzentrationsfördernd, nervenstärkend und traumfördernd. Es hilft bei Energielosigkeit, Müdigkeit und Schlafsucht. Da es in großen Mengen jedoch zu Herzrasen, Rauschzuständen und Übelkeit kommen kann, sollte es sparsam verwendet werden. Für Schwangere und Kinder ist es nicht geeignet.Sehen Sie selbst

Soll man Gewürze mörsern?

Erfahren Sie die Geschmackswelten der Gewürze durch eigenes ausprobieren und experimentieren. Sie werden einige AHA-Erlebnisse geniessen können!

Ihr Heiner Finkhaus

Fermentierte Nahrungsmittel

Wenn Sie Nahrungsmittel fermentieren, wandelt es den Zucker in Zellenergie und Milchsäure um. Dieser Prozess schafft erstaunliche Verdauungsenzyme und Probiotika, während der Zuckerinhalt des Essens oder Getränks reduziert wird – eine echte Win-Win Situation! Es gibt verschiedene, traditionelle Verarbeitungsverfahren wie

Erhitzen
Kühlen
Trocknen
Einsalzen
Fermentieren

Eine Art der Fermentation in der Lebensmittelherstellung wird durch Milchsäure produzierende Bakterien bewerkstelligt, die natürlicherweise in den Lebensmitteln vorkommen oder im Herstellungsprozess zugesetzt werden. Diese Bakterien nutzen Lactose (Milchzucker) oder andere Kohlenhydrate als Substrat zur Herstellung von Milchsäure.
Zu den Lebensmitteln, die durch Milchsäurebakterien vergoren werden, zählen Sauerkraut, sauer eingemachtes Gemüse, Sauerteigbrot und Fleischerzeugnisse wie Salami um nur einige zu nennen.
In den letzten Jahren gerieten fermentierte Lebensmittel etwas in Vergessenheit. Doch jetzt scheinen besonders amerikanische Food-Blogger fermentiertes Essen für sich entdeckt zu haben und schreiben fleißig über „fermented food“. Denn dieses ist durch den Gärungsprozess reich an natürlichen Probiotika, die den Darm wieder in Balance bringen können.
Sie wissen bereits, dass fermentierte Nahrungsmittel reich an Milchsäuren sind, aber es gibt noch andere Gründe, solche zu essen.

Ihre Verdauungs-Gesundheit gedeiht!

Die während der Fermentierung erzeugte Milchsäure fördert das Wachstum der gesunden Flora im Darmtrakt. Wenn Sie ein gesundes Gleichgewicht von guten Bakterien haben, erhält Ihre Gesundheit und Ihr Immunsystem neue Impulse.

Natürliche Zunahme von Vitamin A und C

Milchsäure beschleunigt die Verdauung eines Essens und vergrößert den Vitamin C und Vitamin A Gehalt. Diese sind wichtig für viele Funktionen im Körper, einschließlich der Kollagenproduktion für die geschmeidige Haut und das Immunsystem! Plus Vitamin A hilft das Zellwachstum zu regeln und unterstützt Ihre Sehkraft.

Hilft, Ihren Körper von Toxinen zu befreien

Der Fermentierungsprozess bricht die Nährstoffe in Nahrungsmitteln auf und schafft eine natürliche Basis für die Verdauung, die dann Toxine binden und sie aus dem Körper entfernen.

Der Zuckergehalt Ihres Essens wird natürlich reduziert

Die Bakterien, die sich während des Fermentierungsprozesses formen, essen Zucker als ihre Nahrung. Das bedeutet dass, je mehr fermentiert ein Nahrungsmittel ist, desto weniger Zucker enthält es. Tatsächlich ist es der Zucker, mit der die Fermentierung anfängt!

Sie sind reich a Vitamin K2

Fermentierte Nahrungsmittel sind reich an Vitamin K2, und Studien haben gezeigt, dass die vergrößerte Aufnahme des Vitamins K2 die Gefahr von Krankheiten reduzieren kann. In pflanzlichen Nahrungsmitteln werden Sie wenig davon finden, wenn diese nicht in Gärung gebracht oder sonst von Bakterien oder anderen Kleinstlebewesen umgeformt worden sind.

Es ist leicht Verdaulich

Sie sind nur so gesund wie es Ihr Darm ist. Wenn Ihr Körper die Nährstoffe vom Essen nicht absorbiert, dann leidet Ihre Gesundheit. In Gärung gebrachte Nahrungsmittel erzeugen die Verdauungsenzyme, die sicherstellen, dass Sie die meisten Nährstoffe aus allen Nahrungsmitteln bekommen, die Sie aufnehmen.

Ihr Immunsystem bekommt einen Schub!

Viele Gesundheitsexperten glauben, dass Ihr Verdauungstrakt das größte geschützte Organ im Körper ist. Viele chronische Krankheiten sind mit übermäßigen Entzündungen im Körper verbunden. Eine Unausgewogenheit von Bakterien kann Entzündungen im Körper verursachen. Wir sind wirklich, was wir essen. Wenn wir die richtigen Nahrungsmittel einschließlich fermentierter Arten davon essen, erhalten wir mehr Vitamine und Mineralien und reduzieren die Gefahr der entzündungsgesteuerten Krankheiten!

Essen Sie eine Extradosis Glücklich sein

Probiotische Nahrungsmittel helfen den Neurotransmittern im Gehirn, unsere Stimmung aufzubessern und reduzieren die Stresshormone. Die Bakterien in unserem Verdauungstrakt sind für ungefähr 80-90 % der Serotonin Produktion des Körpers verantwortlich, das Glückshormon für glückliche Menschen!

Es gibt viele Arten, mehr fermentierte Nahrungsmittel in Ihren Speiseplan zu bekommen. Versuchen Sie es mit Kombucha, Kefir, Sauerkraut oder einen selbst angesetzten Randen Saft (rote Beete) um damit zu beginnen.

KOMBUCHA 1024px-Kombucha-Black-Fruit-Tea

Ein fermentierter Tee reich an Probiotika (Milchsäurebakterien). Täglich ein Glas davon und Sie profitieren von einer Vielzahl von Vorteilen. Die natürlichen, gesunden Bakterien helfen Ihnen bei vielerlei kleinen Beschwerden. Sie verbessern die geistige Klarheit und stabilisieren die Stimmung. Fügen Sie ein wenig Kurkuma oder Ingwer hinzu. Das bietet weitere anti-entzündliche Vorteile und beruhigt die Darmtätigkeit.

KEFIRsummer-210899_1280

Sein leichtes Prickeln hat dem Kefir früher den Zweitnamen „Milchchampagner“ eingebracht.
Bei der Kefirproduktion wird der Milch neben den Milchsäurekulturen auch eine spezielle Kefirhefe beigesetzt, dadurch findet neben der Milchsäuregärung auch eine alkoholische Gärung statt, wodurch Kohlensäure gebildet wird. Der Alkoholgehalt beträgt schlussendlich nur maximal 0,1 % und der Fettgehalt liegt bei 3,6 %. Kefir ist leicht verdaulich, verdauungsfördernd und reich an B-Vitaminen.

Sauerkraut256px-Sauerkraut_Jar

Die Sauerkrautsaison dauert von Ende August bis März. Erhältlich ist es aber das ganze Jahr!
Der geschnittene Kabis wird mit 1,5 % Salz gemischt und in den Gärbottich gestampft. Im Bottich werden durch Druck und Luftabschluss die Milchsäurebakterien aktiv, die unter Freisetzung von Kohlensäure den Zucker im Kabis zu Milchsäure umwandeln. Je nach Temperatur ist das Sauerkraut nach ca. 3-4 Wochen bereit zur Weiterverarbeitung.
Sauerkraut ist leicht und voller Geschmack, es kann mit x-beliebigen Beilagen gemischt und zubereitet werden. Sei es in sommerlichen Salaten oder in herbstlichen Eintöpfen, in Aufläufen, Gratins oder Kuchen – Sauerkraut gibt immer eine besondere Note.

Geniessen Sie die Herbstzeit und bleiben Sie Gesund.

Ihr Heiner Finkhaus

 

 

 

Brotgenuss

Brot ist seit Jahrtausenden ein Bestandteil der menschlichen Ernährung. Es liefert Energie in Form von Kohlenhydraten und wichtigen Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzennährstoffen. Und dennoch existieren viele Irrtümer hinsichtlich Brot und seiner Wirkungen.

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Sie müssen keine Bedenken vor Brot haben. Es ist die Butter, Margarine oder der Käse welcher die vielen Kalorien liefert, nicht das Brot selber. Wir meinen, dass Brot dick macht.

Aber angesichts der Kalorienwerte

ein Gramm Kohlenhydrat enthält vier Kalorien
ein Gramm Protein vier aber
ein einziges Gramm Fett neun Kalorien

Sie sehen, was uns Übergewicht verursacht? Brot, eine natürliche Quelle von Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten, es ist okay für eine gesunde Ernährung.

Brot wird aus Getreidekörnern wie z.B. Weizen, Roggen und Hafer hergestellt, so dass der Nährstoffgehalt im Wesentlichen von den im Getreide enthaltenen Nähstoffen abhängig ist.  Jedes Land hat seine eigenen Brote wie Maisbrot, Reisbrot usw. Die Nährwertzusammensetzung hängt davon ab, ob weißes Mehl oder Vollkornmehl für die Herstellung verwendet wurde und welche weiteren Zutaten, z.B. Samen oder Fett, hinzugefügt werden.

Durchschnittlich essen die europäischen Bürger 50 kg Brot pro Person pro Jahr, d.h. 137 Gramm pro Tag (3-4 Scheiben Weißbrot). Tatsächlich unterscheidet sich die durchschnittliche Menge von Land zu Land: Deutsche und Österreicher verzehren die größten Mengen Brot (80 kg pro Person pro Jahr), während in Irland und dem Vereinigten Königreich am wenigsten Brot (weniger als 50 kg) konsumiert wird. Im Vereinigten Königreich und in Deutschland wird ein langsamer aber kontinuierlicher Rückgang des Brotessens verzeichnet (1-2% pro Jahr).

Nun ist Brot aber nicht gleich Brot. Sind Sie in der glücklichen Lage, auf dem lokalen Markt frisches, selbstgebackenes Brot zu erhalten haben Sie die Gewissheit, ein handwerklich hergestelltes Produkt zu bekommen. Das Mehl wird meistens von lokalen Mühlen geliefert. Das Getreide stammt aus der Umgebung. Der Bäcker erstellt einen Vorteig und gibt diesem Zeit, sich zu entwickeln. Das Backen geschieht – manchmal – in einem Holzofen.
Ihr Genuss für Leib und Seele ist damit perfekt. Ein solches Brot anzuschneiden ist immer wieder ein Erlebnis. Die Brotkruste kracht, der Duft ist unwiderstehlich. Erinnerungen an die Kindheit werden sofort wieder lebendig. Besser kann ein Tag gar nicht beginnen.

Leider sieht der heutige, schnelllebige Alltag anders aus. Backwaren, mehrmals täglich frisch gebacken – und das zu Spottpreisen. Mit diesem Slogan werben heutzutage Discounter, Tankstellen und Backshops um Kunden.
Doch hält das Billigbrot aus Automaten und Metallgittern wirklich das, was es verspricht? Hier sind sechs wichtige Punkte, die Sie vor dem Kauf solcher Backwaren beachten sollten.

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Wo frisch drauf steht, ist nicht immer frisch drin
Die Waren dieser Erzeuger kommen nach halbfertigem Backen schockgefroren bei den Händlern an, wo sie nur aufgebacken werden. Frisches Brot sieht anders aus.

Jedes Brot enthält bis zu 20 verschiedene Zusatzstoffe
Pro Teig dürfen bis zu 20 Stoffe hinzugefügt werden. Mehl wird etwa häufig Ascorbinsäure hinzugefügt, wodurch es länger haltbar ist. Nicht selten werden dem Teig ganze Enzymsysteme untergemischt, um etwa das Brotvolumen zu steigern, den Teig aufzuhellen, den Geschmack zu intensivieren oder die verpackte Ware länger “frisch” zu halten.

Die Verträglichkeit der Zusätze ist stark umstritten
Wie diese Stoffe im Körper wirken, ist umstritten. Während die Industrie stets behauptet, die beim Backvorgang zerfallenen Zusätze seien für die Verbraucher völlig harmlos, halten Kritiker dagegen, dass die wirklichen Auswirkungen bisher noch kaum erforscht sind. Einige Stoffe stehen im Verdacht, Allergien auszulösen.

Das machen die Zusatzstoffe mit Ihrem Körper
Von einigen Zusatzstoffen sind die Nebenwirkungen aber auch bereits bekannt. Etwa haben Tierversuche gezeigt, dass die oft verwendete Ascorbinsäure in dauerhafter Überdosierung zu Blasen- und Nierensteinen führt. Und auch Zitronensäure, die die Backeigenschaft von Brotteig verbessert und eigentlich vom Körper vollständig abgebaut wird, kann bei zu viel Konsum zu Schäden an den Zähnen führen.

Die Werbung der Industrie läuft immer besser
Durch die Zugabe neuartiger Enzyme bleiben Backwaren bis zu acht Wochen frisch und schmecken auch dann noch immer wie gerade erst gekauft. Bereits heute enthalten 90 Prozent aller Industriebackwaren Enzyme eines Biotechnologie-Konzerns. Lebensmittelinstitute bescheinigen der Industrie, bei der Herstellung von Billig-Brot immer besser zu werden.

Mit jeder verkauften Billig-Backware werden traditionelle Bäckereien vom Markt gedrängt. Warum auch mehr bezahlen, wenn beim Discounter ein Brötchen wesentlich billiger ist. Der Kunde dankt es den Händlern. Gegen diese Kampfpreise haben die alteingesessenen Filialen keine Chance und bleiben reihenweise auf der Strecke.

Sie haben noch die Alternative Ihr Brot selber zu backen.
Vollkornbrot wird aus geschrotetem oder gemahlenem Vollkorngetreide hergestellt (in der Regel Roggen oder Weizen). Dieses enthält mehr Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe als standardisiertes Mehl. Nun gibt es Menschen, denen Vollkornbrot im Magen schwer aufliegt. Das können Sie reduzieren. Toasten Sie die Brotscheiben leicht an. Ihr Körper verdaut diese wahrscheinlich besser. Und schmackhaft ist es allenthalben.

Das wichtigste ist also, dass Sie Vollkornbrot essen, reich an Nahrungsfasern wie etwa Pumpernickel, gemischtes Körnerbrot, Haferflockenbrot und andere. Roggen und Gerste bringen den Blutzuckerspiegel besonders auf Trab und halten ihn bis zu zehn Stunden stabil. Dadurch haben Sie ein längeres Sättigungsgefühl. Das Bedürfniss nach „Zwischen Häppchen“ verringert sich schnell. Sie sparen so viele unnötige Kalorien ein.

Zutaten (für einen Laib Vollkornbrot):

  • 450 ml heißes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1-2 EL Essig
  • 150 g Samen, Kerne oder Nüsse (z.B. Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Walnüsse)
  • 500 g Vollkornmehl (z.B. Dinkel oder Weizen)

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Das Wasser in eine Rührschüssel geben, Hefe, Salz und Essig hinzufügen. Mit einem Löffel durchmischen bis sich die Hefe aufgelöst hat. Anschließend die Samen, Kerne und Nüsse sowie das Mehl in die Schüssel geben und alles mit einem Handmixer (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten. Der Teig sollte klebrig-feucht sein. Wenn er dir zu trocken erscheint gib einfach noch eine kleine Menge Wasser hinzu – dadurch wird das Brot später saftiger!

Den Teig in eine leicht gefettete Brotform geben (Kuchenform geht auch!) und gleichmäßig verteilen. Anschließend muss der Teig ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen – der kurz angeheizte Backofen eignet sich dafür bestens! Wenn die Oberfläche des Teiges glatt und leicht aufgedunsen aussieht kannst du den Backofen einschalten und das Brot bei ca. 180 Grad Umluft für ca. 55-60 Minuten backen.

Die richtige Backdauer für deinen Ofen bekommst du nach ein bis zwei Versuchen raus – bis dahin kannst du nach 50 Minuten einen ersten Test mit einem langen Holzstäbchen machen: es sollte beim Herausziehen kein Teig mehr daran haften bleiben.

Zuletzt das Vollkornbrot aus dem Ofen holen und in der Form etwas abkühlen lassen, bis es sich leicht herauslösen lässt. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Eine Scheibe abschneiden, reinbeißen und sich selbst auf die Schulter klopfen.
Quelle bevegt.de/vollkornbrot

Noch einige Fakten zu

Brot richtig aufbewahren
Brot einfrieren
Brot aufbacken
Brot «vom Vortag» kreativ nutzen

finden Sie unter www.brot.ch

Weitere Informationen über Brot, Hefe, Sauerteig- und Fladenbrot sowie Roggenbrot habe ich Ihnen als PDF Datei zusammen gestellt.

Ihr Heiner Finkhaus

 

 

 

 

TOFU

Tofu

Tofu ist ein weißes, im Wesentlichen mildes, weiches Produkt und ist dem weissen Milchquark sehr ähnlich. Sojabohnen werden gekocht, Tofudann auf ungefähr 75o C abgekühlt. Der dünne Film des Proteins-lipid (Oberflächenschaum) gebildet auf der Oberfläche der Milch wird entfernt. Ein Gerinnungsmittel, das aus einer Lösung von Magnesium-Salzen (nigari) besteht, wird hinzugefügt. Das Gerinnen der Masse beginnt. Die freie Molke wird entfernt und der Quark wird in perforierte Kästen gedrückt, bis ein zusammenhängender Block von Quark vorhanden ist. Der Quark wird als nächstes in kaltes laufendes Wasser während mehreren Stunden getaucht. Damit werden Űbergerinnungsmittel und Molke-Festkörper abgekühlt und gefiltert. Der Block wird zu Portionen-Teilen geschnitten und für den Verkauf verpackt. Frischer Tofu wird gelagert, transportiert und als ein gekühltes, leicht verderbliches Produkt verkauft. Die Analogie zwischen Tofu Produktion und Käse-Fertigung ist offensichtlich.

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Tofu kann gut getrocknet gebraten, gebacken oder gedünstet werden. Er eignet sich hervorragend als Beilage zu ihrem Essen, sollte aber nicht als Hauptmahlzeit genommen werden.

Tofu enthält Kalzium und Eisen, fast kein Natrium und keine gesättigten Fette. Er bringt ihren Stoffwechsel zum laufen und kann den Cholesterinspiegel senken. Er enthält von Natur aus weder Laktose, Gluten oder Cholesterin. Zu niedrige Eisenversorgung wird mit Tofu verbessert: Mit ungefähr 2,5 mg pro 100 g, je nach Tofu Sorte, liefert er viel von diesem Mineralstoff. Wenn man Tofu noch mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln wie Paprikaschoten, Zitrone oder Kohl kombiniert, kann der Körper dieses Eisen besonders gut aufnehmen und verwerten.

Weil er neutral schmeckt und das Aroma anderer Speisen leicht annimmt, gibt es immer neue Arten, ihn zu würzen, zu kochen, zu braten oder zu grillen. Beliebt ist auch der in Marinaden eingelegte, geräucherter Tofu. Dieser kann kalt als Brotbelag verwendet werden.Tofu liefert wichtige Nährstoffe, aber nur wenig Fett und gehört somit zu den Lebensmitteln mit einer hohen Energiedichte.

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Ein weiteres Produkt ist Tempah (Tempeh). Dieses Erzeugnis stammt aus Indonesien und ist immer noch ein wesentlicher Bestandteil der dortigen Ernährung. Tempeh wird aus ganzen Sojabohnen traditionell hergestellt und fermentiert. Es enthält deshalb viel Faserstoffe und ist reich an Proteinen, Mineralien, Kalzium, B-Vitaminen und Eisen. Tempeh enthält kein Salz. Es ist die reichhaltigste pflanzliche Quelle für Vitamin B 12. Tempeh ist leicht verdaulich, weil die Schimmelpilze bei der Fermentation Enzyme produzieren, welche die Sojaproteine und öle schon teilweise aufspalten und sie so für den Körper leichter verwertbar machen.

In westlichen Ländern wird Tempeh auch aus Gemüse, Getreide und Bohnen hergestellt.

Ihr Heiner Finkhaus

Würzen mit Senf

Die Grillsaison ist eröffnet und läuft auf vollen Touren. Das Wetter spielt mit (manchmal) und Produkte für den Grill finden Sie täglich in den Supermärkten und Metzgereien. Die Marinaden können heute fertig gemixt eingekauft werden. Doch eine selbst gemachte, feine Würzmischung, abgestimmt auf das vorhandene Grillgut ist immer noch das Beste. Dies erreichen Sie mit dem alten, ein wenig vergessenen Würzmittel Senf.

Kaum ein Gewürz besitzt so alte Wurzeln wie der Senf. Schon vor 3000 Jahren verfeinerten die Samenkörner der gelb blühenden Pflanze die Speisen im alten China.

Würzmittel Senf
Senfblüten

Von dort gelangte die würzige Saat mehrere Jahrhunderte v. Chr. nach Griechenland. Die alten Griechen schätzten Senf vor allem als Heilmittel und der berühmte Denker Pythagoras äußerte, dass Senf den Verstand schärfe.
Von Griechenland aus gelangt das inzwischen weitgereiste Korn zu den Römern, die auch die kulinarische Komponente entdecken. Die erste Rezeptur zur Senfzubereitung stammt von dem Römer Columella und ist knapp 2000 Jahre alt.

Einerseits wirkt er stimulierend auf die Verdauung und regt andererseits den Blutkreislauf an. Senf verliert, nachdem er angebrochen wurde, sehr schnell seine Schärfe. Wird er zu warm gelagert, erfolgt dies sogar noch schneller. Eine Lagerung bei Raumtemperatur hat zur Folge, dass bereits nach 3 Monaten nicht einmal mehr eine mittlere Qualitätsstufe vorzufinden ist.

Achten sie daher darauf, Senf nach dem Öffnen möglichst kühl zu lagern. Da das Produkt so wärmeempfindlich ist, schmecken Gerichte die mit Senf zubereitet werden (z.B. Rouladen) nach dem Erhitzen oft sehr viel milder.

Plastiksenf-Flaschen wurden in den 70er Jahren eingeführt. Verbesserungen dieser Verpackungs- und Aufbewahrungsart wurden seither in der Form und den Ausguss-Kappen der Flaschen vorgenommen. Experten bevorzugen aber die Glasbehälter wegen der besseren Haltbarkeit und der längeren Lagerfähigkeit. Dijon_mustard

Senf ist ein Gewürz für den Gebrauch in der Alltagsküche. Nur wissen das viele nicht mehr. Die braunen Senfkörner geben den rassigen, geschmackvollen Senf. Die weissen Senfkörner werden für das Einlegen von Senffrüchten oder Essiggurken benützt.

Kaufen Sie in einem Asia Shop oder in der Drogerie Senfpulver. Sie können sich so eine individuelle Menge beschaffen. Das Pulver ist ideal zum Würzen von Omeletten, Soßen, Salaten, Geflügel, Gemüse und für das Backen von Kuchen und Gebäck aller Art. Mit Senfpulver können Sie auch eine Senf Kreation nach Ihrem eigenen Geschmack herstellen. So erhalten Sie Ihre eigene Marinade zum gewählten Grillgut. Mischen Sie Ihre bevorzugten Gewürze und Kräuter dazu, Vermischen Sie das Ganze mit einer Flüssigkeit und rühren Sie alles gut durch. Dann haben Sie einen einzigartigen Senf, der sich kühl und dunkel über längere Zeit Lagern lässt. Rezepte für solche Eigenmischungen finden Sie im Internet für viele Geschmacksrichtungen.

Interessantes und Wissenswertes zu verschiedenen Senfarten finden Sie hier im kostenlosen PDF Report Würzmittel Senf

Geniessen Sie Ihren Grillanlass und Ihre eigene, würzige Senfmischung.

Ihr
Heiner Finkhaus

Essig – Würzmittel und Delikatesse

Seit Jahrtausenden wird Essig als Gewürz- und Konservierungsmittel verwendet. Heute unterscheiden wir 4 Essigarten.

Essigaromen

Konsumessig

Wein- und Fruchtessig, natürlich hergestellt oder künstlich aromatisiert, Reifezeit wenige Monate.

Aceto Balsamico aus denaturiertem Weinessig, karamellisiertem Zucker, Mostkonzentrat, Farbstoff, Antioxidantien und weiteren Zutaten gemäss EU Zutatenliste, aufgemischt innert 3 Stunden.

Weingeist- oder Branntweinessig.

Wein- und Fruchtessige

aus handwerklicher Erzeugung (artisanal), ausschliesslich aus dem Saft der namensgebenden Frucht, Reifezeit 1-2 Jahre.

Balsamessig

aus hochwertigem Wein, Traubenmost oder auserlesenen Früchten, 3-10 Jahre fassgereift. Dazu zählt auch der Sherry-Essig.

Aceto Balsamico Tradizionale
di Modena Extra Vecchio

25 Jahre Reifezeit in verschiedenen Holzfässern und
Aceto Balsamico Tradizionale die Modena mit 12-jähriger Reifezeit. Diese Arten sind eigentlich kein Essig, sondern eine Würzmischung. Sie wird ausschliesslich mit langsam eingekochtem Traubenmost hergestellt. Für die Reifung werden kleine Fässchen aus Kastanie, Kirsche, Eiche, Maulbeerbaum und Wachholder benutzt.

Spezialessig

Essigaromen
Essigaromen

Sushi-Essig benützen Sie für die perfekte Zubereitung von Sushi Reis. Benützen Sie dazu Original japanischen Sushi-Essig, keinen handelsüblichen, chinesischen oder thailändischen. Sie können
für die Zubereitung auch das japanische Sushinokopulver wählen. Dies ist eine fertige Mischung aus Essig, Zucker und Salz, in Pulverform und wird zum Kochwasser des Sushi Reis dazu gegeben.

Die Anwendungsbereiche von Essig sind sehr vielfältig. Er wird eingesetzt als

  • Würzmittel, überwiegend für Salate und in Essig eingelegtes Gemüse und Obst, Mixed Pickles,
  • Als wichtige Zutat bei der Herstellung von Tafelsenf,
  • mit Wasser oder Säften verdünntes Erfrischungsgetränk, die alten Römer nannten es Posca und das Trinkwasser wurde geniessbar
  • Konservierungsmittel,
  • Naturheilmittel (Apfelessig) heute bekannt zur Gewichtsreduktion
  • Kosmetikum, Vinaigre de Toilette. In der Parfümerie wurden Rosenessig, Orangenblütenessig und andere blumige Duftessige angesetzt, aufgrund deren natürlichen, desinfizierenden Eigenschaften wurden sie zur Pflege von Gesichts- und Kopfhaut verwendet.

Im Alltag können Sie Essig unter anderem für folgendes benutzen:

  • Mit einem Teelöffel Salbeiessig eine misslungene Sauce retten
    Ein paar Tropfen im Kochwasser erhält die Farben des Gemüses
    Mit Essigwasser die Reste der Erde vom Gemüse lösen, Insekten beseitigen und Pestizidrückstände abbauen
    Mit zerstäubtem Essig halten Sie Ameisen aus der Küche fern und neutralisieren schlechte Gerüche im Kühlschrank
    Zwei oder drei Esslöffel Essig pro Liter Wasser bringen Besteck und Pfannen aus Edelstahl sowie Trinkgläser und Glasflächen wieder zum Glänzen
    Wasser und Essig im Verhältnis 1:1 frischt Teppiche wieder auf

Daneben gibt es noch eine Unmenge von Anwendungs-Möglichkeiten im Bereich Gesundheit, Ernährung, Kosmetik, Haushalt und Garten.
Für das Kochen und Genießen finden Sie neue Aroma Kombinationen mit hochwertigen Fruchtessigen oder Aceto Balsamico.
Essig selber herstellen ist ebenfalls eine Möglichkeit. Hier müssen Sie sich entscheiden, ob Sie Essig aromatisieren wollen oder tatsächlich selber Essig herstellen möchten. Für die Eigenproduktion benötigen Sie Geduld, Fachwissen und müssen unvermeidbare Rückschläge verkraften. Ein Versuch lohnt sich auf jeden Fall.

Weitere Fakten über Essig und Zubereitungen können Sie hier als kostenloses ESSIG e-Book beziehen.

Ihr Heiner Finkhaus

 

 

 

 

Eine Prise Salz

Salz ist die allgemeine Bezeichnung für Natriumchlorid. 6 g Salz enthält etwa 2,5 g Natrium. Es ist das zu viel an Natrium im Salz, das zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Eie Prise Salz
Eie Prise Salz

Salz ist nicht ein Gewürz, sondern ein natürlich vorkommendes Mineral. Im Laufe der Zeit, wurde es als Konservierungsstoff und Heilmittel eingesetzt. Salz wird Speisen wegen des Geschmacks hinzugefügt, aber auch, um andere Geschmackstoffe in ihrer Wirkung zu verstärken. Es schützt Lebensmittel durch Hemmung des Bakterienwachstums vor Verderb und um eine bestimmte Textur einer Speise zu erzielen. Bei einer Rezepturänderung in der Nahrungsmittelindustrie ist es nicht allein damit getan, dass der Salzgehalt auf einen bestimmten Wert gesenkt wird. Die technologische Herausforderung besteht darin, gleichzeitig den Geschmack und die anderen Qualitätsattribute eines Produkts, einschließlich der Sicherheit, zu bewahren.

Welche Aufgaben erfüllen Natrium, Kalium und Chlorid in unserem Körper? Sie sind wesentliche Nahrungsbestandteile, bei denen aber – im Gegensatz zu anderen wichtigen Nahrungsstoffen – selten Mangelprobleme auftreten.
Insbesondere bei Natrium liegen die Probleme in der Aufnahme zu großer Mengen. Gemeinsam mit anderen den Blutdruck regulierenden Faktoren kontrollieren sie das Blutvolumen und die extrazelluläre Flüssigkeit des Körpers, die elektrophysiologische Aktivität der Muskeln und Nerven, den osmotischen Druck sowie das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper – alles lebensnotwendige Vorgänge.

Natürliches Kristallsalz enthält 84 verschiedene Elemente welche auch in unserem Körper vorkommen. Und es hat eine einzigartige Eigenschaft. Sein Aufbau ist elektrisch. Dadurch kann dieses Salz direkt vom Körper aufgenommen werden. Es muss nicht zuerst verarbeitet und umgewandelt werden.

Es gibt drei verschiedene Salzarten:

Siedesalz oder Kochsalz

Dieses wird aus Steinsalzschichten in bis zu 400 m Tief mit Wasser hochgepumpt. Dann wird es in industriellen Prozessen raffiniert, kommt mit diversen chemischen Stoffen in Kontakt
und wird stark erhitzt. Was dann noch übrigbleibt ist eine Natrium-Chlorid Verbindung, welche als Kochsalz/Tafelsalz verkauft wird. Es folgen noch chemische Zugaben wie Jod, Fluor oder Folsäure. Reinweisses Salz, das unter dieser Bezeichnung im Supermarkt verkauft wird und das in nahezu allen Fertigprodukten der Lebensmittelindustrie enthalten ist, gehört nicht mehr zu den naturbelassenen Salzen.

Meersalz

Salz, das durch Verdunstung von Meerwasser in natürlichen Meereslagunen oder in künstlich angelegten Salzgärten (Meer-Salinen) entsteht und maschinell oder von Hand gewonnen wird, bezeichnet man als Meersalz. Die Salzernte, in den grossen Salinen einst mühselige Handarbeit, wird heute von Maschinen erledigt.

Meersalz
Meersalz

Meersalz war lange eine gute Wahlmöglichkeit zum Kochsalz. Durch die steigende Verschmutzung der Ozeane ergibt sich eine stärker werdende Belastung mit toxischen Stoffen. Heute werden fast 90 Prozent der Meersalze raffiniert, also industriell gereinigt wie das Kochsalz.
Qualitativ hochwertiges Meersalz wird aber immer noch sonnengetrocknet und von Hand geerntet. Und alle sogenannten „Verunreinigungen“ sind noch darin enthalten. Eine Wohltat für unseren Organismus.

Steinsalz

Salz, das trocken aus Salz-Gesteinsschichten direkt aus dem Berg abgebaut wird, bezeichnet man als Steinsalz. Dieses ist frei von Schadstoffen und Schwermetallen. Steinsalze sind jedoch meist zu grobstofflich und können vom Körper nicht so gut aufgenommen werden. Moderne maschinelle Abbautechnik macht dies möglich. Meist werden Salzbergwerke untertags betrieben. In Salzwüsten wird das Steinsalz auch oberirdisch abgebaut.

Es gibt nur ein Salz, welches alle Ansprüche für höchste Qualität erfüllt: Das Königs- oder Kristallsalz. Diese Schichten ziehen sich tief im Berg durch die Lagen von normalem Steinsalz. Sie sind dadurch einem viel grösseren Druck ausgesetzt. Die verschiedenen Mineralien werden so in die Salzkristalle hineingepresst und sind in einer viel feineren Qualität vorhanden, d.h. kolloidal. Diese Mineralien sind klein genug, um problemlos vom Körper aufgenommen zu werden.

Noch ein Wort zur täglichen Salzaufnahme

Der Körper eines Erwachsenen enthält bis zu 300 Gramm Salz. Über die Ausscheidungen verlieren wir täglich wieder drei bis fünf Gramm davon. Dieser Verlust muss gedeckt werden – nur so können die Vorgänge, in denen Salz eine wichtige Rolle spielt, einwandfrei funktionieren: der Wasserhaushalt, die Erregbarkeit der Nerven und Muskeln, der Aufbau von Knochen und die Verdauung, denn Salz ist ein Bestandteil der Verdauungssäfte.

Die europäischen und amerikanischen Gesundheitsbehörden empfehlen eine maximale tägliche Salzzufuhr von 6 gramm. Heute nehmen wir aufgrund unserer Essgewohnheiten jedoch 12-20 Gramm Kochsalz zu uns. Dieses ist versteckt in den Fertiggerichten, Brot, Käse und weiteren industriell hergestellten Nahrungsmitteln. Es handelt sich dabei nicht um naturnahes Salz!

Es herrscht auch die Meinung vor, dass viel Salz eine Gefahr für unsere Gesundheit ist. Ärzte und Ernährungsberater melden immer wieder, dass zu viel Salz Gesundheitsgefährdend ist. Woher kommt diese Meinung? Sie geht auf eine Studie an Ratten zurück, denen man auf Ihr Körpergewicht umgerechnet so viel Salz zuführte, wie wenn ein erwachsener Mensch ein Kilogramm Salz konsumieren müsste. Deshalb ist diese Studienaussage stark umstritten. Kann Salz tödlich sein?
Sehen Sie diesen Beitrag dazu.

 

Und noch 7 Fakten über Salz in diesem 3 min. Video.

http://youtu.be/zgKVadpy7ZI

 

Ihr Heiner Finkhaus

Honig – Genuss und Heilmittel

Honig ist das einzige natürliche Süssmittel, welches weltweit als gesundheitsförderndes Lebensmittel für Jung und Alt bekannt ist.

Honig

Die Blütenpracht einer Pflanzenart bestimmt die Sorte des Honigs. Im Frühling erntet der Imker helle Blütenhonige, im Sommer den dunkleren Waldhonig. Gegenwärtig werden in der Schweiz nur wenige inländische Sortenhonige angeboten. Wenn auch nur in Kleinmengen von einigen hundert Kilo. Diese finden grossen Absatz auf den lokalen Märkten und sind deshalb schwierig zu erhalten. Sie sind selten geworden, die naturbelassenen und herkunftstypischen Sortenhonige aus intakten Landschaften.

  • Diese Sorten- und Landschaftshonige sind
    echt (nicht gemischt, nicht geimpft, in keiner Weise behandelt)
    schmackhaft ( nicht süss-süss dafür duftend nach der Blütenart)
    rein (meistens aus Höhenlagen, weitab von Verkehr und Industrie)
    lebendig (naturbelassene Honige kristallisieren früher oder später, je nach Honig Art)
    frisch (garantiert aus dem angegebenen Honigjahr)

Einige bekannte Sortenhonige sind Akazienhonig, Alpenrosenhonig, Kastanienhonig, Lindenhonig, Rapshonig, Tannenhonig, Waldhonig um nur einige zu nennen.

Speisehonig vom Importeur/Abfüller, gemischt aus Honigen unterschiedlicher Herkunft. Auf der Etikette wird dieser als „ausländisch“ oder mit dem Herkunftsland bezeichnet. Angaben wie „feinste“, kalt geschleudert, wabenecht etc. sind ohne Aussagewert. Damit der Honig nicht kristallisiert wird er geimpft/gerührt. Damit vermeiden die Anbieter Reklamationen der Kunden, welche diesen natürlichen Vorgang im Honig nicht kennen. Der Honig wird stark gerührt und mit feinkristallisierendem Honig einer anderen Sorte vermischt. Damit ergibt sich die stabile Cremigkeit des „Massenhonigs“ ohne dass dieser jemals kristallisiert.

Back- und Industriehonig gelangt nicht in den Detailhandel. Dieser ist geniessbar, aber nicht vollwertig. Er wird pasteurisiert, vermischt und ist zur Weiterverarbeitung in Backwaren, Frühstücksflocken etc. bestimmt.

Ein altes Rezept für einen Honigkuchen lautet wie folgt:

Zutaten:
* 200gr weißes Mehl
* 50gr geschälte Mandeln
* 50gr Walnüsse
* 50gr Sesamkörner
* 150gr Thymian Honig
* 3 Eier

Zubereitung:

Zerdrücken Sie die Mandeln und die Walnüsse gut. Mahlen Sie den Sesamkörner. Schlagen Sie die Eier auf und mischen diese mit dem Honig. Fügen Sie das Mehl und alle anderen Bestandteile langsam hinzu und vermischen alles zu einem Teig. Fetten Sie eine Kuchen- oder Cakeform ein und geben Sie einen Teil der Sesamkörner in die Form. Fügen Sie den Teig hinzu.
Heizen Sie den Backofen zu 200º C vor. Backen Sie die Masse 45 Minuten lang, die Backofentür für die ersten 10 Minuten ein bisschen geöffnet lassen, dann ganz schliessen. Den Kuchen aus der Form nehmen und mit einem Handtuch bedecken, bis er ausgekühlt ist.
Ein neues Geschmackserlebnis erwartet Sie.

Heilmittel

Viele Kulturen haben Honig als eine wunderbare Arznei geschätzt. Die Leute haben ihn während tausenden von Jahren benutzt. Honig wurde als eine Arznei für Wunden benutzt und Wissenschaftler haben erneut herausgefunden, dass dieser auch als Antibiotikum herausragende Eigenschaften besitzt.

Manuka-Honig in Neuseeland oder „jelly bush Honig“ in Australien haben sich als wirksames Antibiotikum gegen jede Art von Bakterien erwiesen. Manuka-Honig wird örtlich direkt auf der Haut angewandt. Er hilft Hautinfektionen, Bisse und Schnitte zu heilen.

Dieser Honig in Neuseeland und Australien kommt von Bienen, die sich von einheimischen Teebäumen ernähren. Deshalb die überraschenden Wirkungen dieser Honige.

Das Wachs ist in erster Linie die Wiege des Bienenvolks, aber auch Haus und Vorratsbehälter. Es wurde von den Menschen seit ältesten Zeiten für viele Zwecke verwendet. Heute benutzt man Bienenwachs in der Medizin, Kosmetik sowie für Gebrauchsgegenstände.
Das Wachs wird als Bestandteil von Heilmitteln und Kosmetika gebraucht. Dabei gilt die Heilmittelgesetzgebung. Bienenwachs ist in der Pharmakopöe Helvetica umschrieben.

Gelée Royal wird von den Bienen zur Aufzucht der Bienenkönigin verwendet. Der GR wird mit einer Pipette aus der Königinnenzelle ausgesaugt, lichtgeschützt und gekühlt gelagert. In einer Bienensaison kann ein Imker ein Volk dazu bringen, ca. 500 Gramm zu produzieren. In der Schweiz wird kein die er für den Handel produzieren. Dies wegen dem grossen Arbeitsaufwand und dem dadurch hohen Preis. China ist gegenwärtig der grösste Produzent von Gelée Royal mit einer Produktion von mehreren 10‘000 to pro Jahr.
Gelée Royal ist nach der schweizerischen und europäischen Gesetzgebung ein Lebensmittel. Für diese sind Heilanpreisungen verboten. Gesundheitsfördernde Hinweise sind aber erlaubt. Der Einfluss der Hauptbestandteile für die menschliche Ernährung ist gering. Die Bedeutung von GR für die Ernährung ist eher in der gesundheitsfördernden Wirkung zu suchen. Es wurden bis heute aber noch keine biologisch wirksamen Substanzen gefunden.

Propolis von den Knospen verschiedener Bäume. In Europa sammelt ein Bienenvolk ungefähr 50-150 gr. pro Jahr. Es handelt sich um einen Kittharz welches die Bienen für das verkleinern oder abdichten von Spalträumen benutzen. Propolis wird von den Bienen für die Desinfektion, Isolation und Verstärkung der Waben genutzt.

Für Heilzwecke kann Propolis als Lösung mit Alkohol extrahiert und als Tinktur zubereitet werden. Tiefgefroren lässt es sich sehr gut zu Pulver zermahlen.
Die gesundheitsfördernden Wirkungen gehen auf die enthaltenen Flavonoide zurück. Diese sind Antioxidierend und binden freie Radikale. Es handelt sich um eines der stärksten natürlichen Anti biotika. In Gegensatz zu den heute üblichen Antibiotika weisen diese keine Resistenzbildung aus, weil verschiedene Substanzen wirken. Für die Anwendung in der Medizin wird Propolis als Tinktur und Salbe verwendet. Wenn Sie interessiert sind an der Verwendung von Propolis, fragen Sie ihren lokalen Imker danach. Er kann Ihnen sagen wie Sie diesen am besten anwenden können.

“Honig heilt Wunden”. Das Video von 2006 können Sie hier ansehen.

Ihr Heiner Finkhaus

 

 

 

 

Blattgemüse

Der Verzehr von viel Grünem Blattgemüse  hat viele gesundheitliche Vorteile für Sie. Diese haben eine ganze Reihe von Nährstoffen wie

B-Vitamine,
Vitamin C
Provitamin A,
Aminosäuren,
Ballaststoffe,
sekundäre Pflanzenstoffe und
Chlorophyll

sowie wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie

Eisen,
Zink,
Kalzium,
Kalium,
Mangan,
Magnesium,
Natrium und
Phosphor.
Zu den Blattgemüsen gehören alle Blattsalate, wie Eisbergsalat, Endiviensalat, Feldsalat (Nüsslisalat), Kopfsalat, Chicorée, Eichblattsalat, Lollo Rosso oder Rucola.
Weiterhin zählt Kohlgemüse zu Blattgemüse, unter anderem Rosenkohl, Blumenkohl, Weißkohl, Brokkoli, Chinakohl, Spitzkohl, Grünkohl oder Wirsing.

gesunde Ernährung
Blattgemüse

Eine Tasse gekochtes Blattgemüse, egal wie fest Sie diese füllen, enthält nicht mehr als 50 Kalorien. Sie helfen damit nicht nur Ihrer Gesundheit. Für die Gewichtsabnahme ist diese Art der Ernährung sehr wirksam.
Sie können sie verwenden für Salate, Suppen, Aufläufe oder Speisen in denen sie normalerweise Spinat benutzen.
Nun ist es nicht jedermanns Geschmack, viel Blattgemüse zu konsumieren. Viele Menschen haben einfach nicht die Zeit, um jeden Tag eine Feinschmecker-Mahlzeit vorzubereiten.
Das Auspressen von Obst und Gemüse erlaubt Ihnen schnell eine kleine Mahlzeit zu bereiten und Sie bekommen leicht die enthaltenen Nährstoffe ohne viel Zeit dafür aufzuwenden.
Sie können für den Anfang mit gepressten Gemüsesäften beginnen. Diese finden Sie im Handel in vielfältigen Varianten. Natürlich sind selbst gepresste Gemüsesäfte unerreicht was die Frische und Natürlichkeit der Zugaben betrifft. Wussten Sie, dass solche Säfte Ihnen helfen können, Ihren Appetit zu unterdrücken? Ein Glas Gemüsesaft wird Sie mit vielen Nährstoffen versorgen, aber es wird auch Ihren Magen füllen. Die Nahrungsfasern in dem gepressten  Obst und Gemüse geben Ihnen das Gefühl, dass Sie soeben eine Mahlzeit genossen haben.

Sie haben noch Bedenken, der Geschmack des gepressten sei gewöhnungsbedürftig? Fügen Sie süße und saure Früchte wie Zitrusfrüchte und Apfel oder Trauben hinzu, um weniger wünschenswerten Geschmack zu überdecken. Die Früchte sind dominierender im Geschmack als die Gemüse und das Getränk wird Ihnen wesentlich besser Zusagen um es zu geniessen.

Kommen Sie gut durch die kalten Tage.

Ihr Heiner Finkhaus

Pasta – Basta

Frische Teigwaren
Frische Teigwaren

Die Italiener haben recht. Ein Teller warme Pasta (ohne eine schwere Sauce) hat nur 155 Kalorien. Pasta ist reich an sechs Mineralien, darunter Mangan, Eisen, Phosphor, Kupfer, Magnesium und Zink und enthalten fast kein Fett. Wenn Sie Vollkorn Teigwaren essen, dann haben Sie die ideale Nahrung mit einem langen Sättigungsgefühl.
Mit dem Aufkommen der verschiedenen Diäten und Arten zum Abnehmen gerieten Teigwaren in Verruf als Dickmacher. Aber es ist eine Tatsache

zum Abnehmen müssen Kalorien reduziert werden, nicht Kohlenhydrate

 

Die Italiener kennen zwei Arten von Teigwaren: die getrockneten und die frischen Teigwaren. In den nördlichen Gebieten Italiens werden Teigwaren sehr oft mit Eiern hergestellt. Im Süden Italiens gilt die Regel, dass nur Hartweizengriess und Wasser für die Herstellung verwendet wird.
Es gibt ungefähr 350 verschiedene Arten von Teigwaren Ausformungen. Die bekanntesten bei uns sind Spaghetti, Nudeln oder Hörnli sowie weitere bekannte und beliebte Arten. Konzentrierte Gewichtsabnahme oder reduzierte Kaloriendiäten? Essen sollte eben auch genussvoll sein für denTeigwaren ArtenGaumen und die Seele.

 

Das Schaffen niedrigerer Kalorien-Mahlzeiten mit Teigwaren ist einfach. Versuchen Sie es mit diesen Tipps:
Ersetzen Sie schwere Soßen durch kalorienarme gemüsebasierte Versionen, wie frische Tomaten-Soße oder ein leichtes Pesto.
Sie können Teigwaren mit frischen Kräutern, Knoblauch und einem Sprühregen von Olivenöl anrichten.
Um die Kalorien Ihrer Lieblings Teigwaren zu reduzieren, tauschen Sie ¼  bis zu ½ der Teigwaren mit gedämpften Brokkoli und Paprika oder Zucchini und Basilikum aus. Sie werden die Gesamtkalorien pro Portion vermindern und Farbe und Geschmack hinzufügen!
Fügen Sie den Teigwaren Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchte hinzu.
Für das Kochen der Teigwaren haben Italiener die folgende Regel:
Die ersten 100 gr. brauchen 2 Liter Wasser
jede weiteren 100 gr. einen Liter
Sie  benötigen somit für 500 gr. Teigwaren 6 Liter Wasser. Deshalb haben die Italiener so hohe Spaghetti Töpfe für die Zubereitung Ihrer Pasta. Das Kochen im Salzwasser dauert je nach Geschmack und Art der Sorte 6 – 8 min. Wir sind es gewohnt, Teigwaren sehr weich zu Essen. In Italien dagegen haben diese noch einen „Biss“, der für unseren Geschmack manchmal zu hart ist. So sind die Sitten und Geschmäcker verschieden!
Da durch den Verzehr von frisch gekochten Teigwaren aber der Blutzuckerspiegel sehr schnell steigt um dann wieder rapide abzufallen haben neue Untersuchungen überraschende Resultate gebracht. Die Stärke der Teigwaren wird vom Körper als Glukose/Zucker verdaut und beeinflusst so den Blutzuckerspiegel. Wenn Sie nun die Glukose in resistente Stärke umwandeln, so kann diese vom Körper kaum aufgenommen werden und verhindert damit Blutzuckerspitzen. Das erreichen Sie, indem die Teigwaren gekocht, abgekühlt und wieder erwärmt werden.

Wenn  Sie stärkehaltige Nahrungsmittel nach dem Abkühlen wieder erwärmen ergibt sich der gleiche Effekt von Nahrungsfasern. Diese belasten den Körper nicht so stark – und Sie müssen nicht etwas anderes Essen. Ein toller Effekt für Linienbewusste und Diabetiker. Weitergehende Informationen zur resistenten Stärke finden Sie hier.
Schauen Sie sich auch spannende Fakten und überraschende Informationen an.

Quelle: www.die-infografik.de

Weiterhin viel Pasta Genuss und Freude für Ihren Gaumen wünscht Ihnen

Ihr
Heiner Finkhaus