Archiv der Kategorie: Ernährung

Essen und Leistungsfähigkeit

Natürlich: Jeder weiß, dass man täglich Obst und Gemüse essen sollte. “Wegen der Vitamine!” Aber dann hört es häufig auch bereits auf.  Eine jahrelange falsche Ernährung führt zwangsläufig zu gesundheitlichen Problemen. Nahrung ist der Eckpfeiler Ihrer guten Gesundheit. Gute Ernährung wird Ihr Aussehen stärken und Ihnen ein gutes Gefühl geben. Halten Sie Ihren Körper von innen her gesund.Bio Früchte

Unsere tägliche Ernährung hat entscheidenden Einfluss auf unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und damit natürlich auch auf Wohlbefinden und Gesundheit. Das Hauptziel ist die Versorgung unseres Körpers mit Energie. Dabei muss bei einem gesunden Körpergewicht die Energiebilanz ausgeglichen sein, also ein Gleichgewicht zwischen Kalorienbedarf und Kalorienaufnahme bestehen.
Während früher die Beschaffung der täglich benötigten Nahrungsmittel schwierig und nicht immer möglich war, stehen wir heute vor einem Überangebot. Gleichzeitig hat sich der Energiebedarf der meisten Menschen aufgrund geringerer körperlicher Belastung reduziert.
Für eine optimale Versorgung mit Nährstoffen sollte die individuelle Ernährung  an den entsprechenden Bedarf angepasst sein und die verwendeten Lebensmittel müssen eine hohe Nährstoffdichte aufweisen.

Alternative Ernährungsformen

Die von der heute üblichen Ernährungsweise abweichenden Essvarianten werden als alternative Ernährungsformen bezeichnet. Sie sind als Dauernahrung entwickelt worden und versprechen in vielen Fällen eine krankheitsvorbeugende  Wirkung.

Säfte pressen
Die alternativen Ernährungsformen umfassen verschiedene vollwertige Nahrungsaufnahmen wie die Reformernährung oder die Brukerkost. Bruker teilt die Nahrung in tote und lebende Nahrung ein. Zur toten Nahrung zählt er industriell hergestellte Lebensmittel, unter lebender Nahrung hingegen versteht er im wesentlichen Rohkost.

Gewichtsreduktion und Diät

Das Thema Abnehmen und Diät ist seit Jahren ein Dauerbrenner in den Medien und immer wieder werden neue, mehr oder auch weniger sinnvolle Ansätze für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion diskutiert. Schnell abnehmen heißt meist, dem Körper viel Stress zuzumuten. Dies hat oft nichts mit gesundem Abnehmen zu tun, da die Ernährung einseitig und anstrengend für den Körper ist.

Diät
Abnehmen

Der sicherste Weg erfolgreich ein “normales” Körpergewicht zu erreichen, ist nach wie vor eine Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung und regelmäßiger Bewegung. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Rezepte

Zu einer gesunden Ernährung gehören schmackhafte und abwechslungsreiche  Speisen und Gerichte. Hier finden Sie eine Vielzahl von Rezeptvorschlägen.

Kinder und gesunde Ernährung

Manchmal ein schwieriges und teilweise hoffnungsloses Unterfangen. Kinder sind noch wesentlich stärker von der heutigen Werbung geprägt als Erwachsene. Lassen Sie deshalb Ihr Kind selbst auswählen, wie es sinnvoll Essen kann. Mit dieser Broschüre kann es spielerisch feststellen, welcher Essenstyp es ist.

Kinder

 

 

Sie können diese hier beziehen.

 

 

Gesunde Ernährung ist auch heutzutage möglich. Dazu bedarf es weder einer strikten Planung noch den Griff zum Nahrungsergänzungsmittel. Der Schlüssel zu einer vernünftigen und ausgewogenen Ernährung lautet dabei schlicht: Abwechslung. Mehr ist für das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit von uns kaum nötig.

Ihr Heiner Finkhaus

Essen Sie Ihren Sommerdurst

Jedes Jahr werden wir bei heissen Sommer- und Hitzetagen ermahnt, täglich mindestens 8 Glas Wasser oder 1,5 Liter bis 3 Liter waterWasser zu trinken um nicht auszutrocknen.

Aber auch das Essen liefert uns etwa 20 % unserer täglichen Wasseraufnahme, besonders Früchte und Gemüse!

Wasser ist immer noch unser wichtigster Flüssigkeitsspender. Mit diesen saftigen Nahrungsmitteln erhöhen Sie jedoch Ihre Wasserzufuhr, da diese alle ungefähr 80-90 % Wasser ihres Gewichtes haben.

cucumberGurke

Mit 95-%-Wasseranteil hat dieses erfrischende Sommergemüse den höchsten Wasseranteil aller Gemüse! Sie ist als Salat, Saft oder kalter Gurkensuppe ein Genuss! Die Gurke enthält auch einen Anteil Nahrungsfasern und Vitamin C! Achten Sie beim Kauf von Gurken darauf, dass deren Schale unbehandelt ist. Dann können Sie diese mitessen und von den vielen wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, die in der Schale stecken, profitieren.

paprika Grüne Paprikas/Pepperonis

Diese wassergebenden Gemüsepflanzen enthalten 93-%-Wasser gerade ein bisschen mehr als die roten und gelben Versionen. Die unterschiedlichen Farben der Schoten – von weiß über grün, gelb, rot bis lila – werden durch die Menge des enthaltenen Karotins bestimmt. Sie sind reich an Antioxidationsmitteln. Als Imbiss aufgeschnitten in Salaten oder gefüllt mit Quinoa oder veggies! Wenn Sie die Paprikaschoten mit Olivenöl verfeinern, erzielen Sie zudem einen längeren Sättigungseffekt.

tomato-mozzarella-653838_1280Tomaten

Tomaten geben einen köstlichen, wasserhaltigen Imbiss, besonders die heute erhältlichen kleinen Sorten wie Kirschentomaten, Datteltomaten und weiteren! Essen Sie eine Hand voll als Zwischenverpflegung oder fügen Sie diese zu Ihrer Mahlzeit und Salaten hinzu! Sie werden einen geschmackvollen Schub an Vitaminen und Mineralien zur Verfügung haben.

watermelon-390315_1280Wassermelone

In erster Linie enthält eine Wassermelone Wasser und zwar etwa 95 Prozent. Abgesehen davon stecken in den Fruchtfasern jedoch auch viele A- und C-Vitamine. Hinzu kommt ein nennenswerter Eisen-Anteil sowie ein geringer Natriumgehalt, der zusammen mit dem vielen Wasser die Nieren entwässert und reinigt. Eine Wassermelone hat kaum Kalorien, lediglich etwa 24 kcal pro 100 Gramm. Sie erhalten auch einzelne Schnitze gekühlt bei den Grossverteilern und in den Früchteabteilungen. Einem erfrischenden Sommerzeitimbiss steht nichts mehr im Wege.

 StrawberriesErdbeeren

91-%-Wasser, Erdbeeren sind ein großer Mitwirkender für Ihre Wasseraufnahme während dem Tag! Den grössten Teil des Vitamins C aller Beeren, , Fasern und Antioxidationsmittel liefernd, sind sie ein großer kleiner Imbiss um zu genießen! Essen Sie sie mit etwas Joghurt, in einem Salat, in einem Dessert oder Fruchtsalat vermischt.

papayaPapaya

Papaya, manchmal auch bekannt als pawpaw ist eine Tropische Frucht, die eine zylindrische oder fast Runde Form haben. Wenn Sie reif ist hat die Haut ein tiefes gelb oder orange, mit ähnlich farbigem weichem, süßen, duftenden Fleisch mit schwarz essbaren Samen. Unreif ist die Papaya grün.Diese prächtige Frucht schmeckt unglaublich mit frischem Limonen Saft! Sie ist eine Quelle von Nahrungsfasern und enthält 88-%-Wasser! Die Frucht ist reich an Vitamin C und enthält das Verdauungsenzym bekannt als Papain. Zusammen mit der Faser hilft sie, Ihre Verdauungsgesundheit zu verbessern und zu stabilisieren.

Grapefruit_SplashGrapefruit

Die Grapefruit ist kalorienarm aber reich an Ballaststoffen, Spurenelementen, Kalium, Pektin und Vitamin C. Sie enthält 90% Wasser. Um die Inhaltsstoffe im Ganzen aufzunehmen, wird empfohlen das gesamte Fruchtfleisch der Grapefruit zu essen und nicht nur den Saft dieser Frucht zu pressen und zu trinken. Dadurch bleiben wichtige Faserstoffe erhalten. Sie enthält 90% Wasser. Zusätzlichen Schutz für Zellen und Immunsystem bringt das mit rund 45 mg pro 100 g üppig enthaltene Vitamin C; verschiedene Vitamine der B-Gruppe – allen voran Folsäure – runden das Fitnesspaket der Grapefruit ab.

radisheRadieschen

Es ist nicht das erste Gemüse, an das Sie denken, wenn Sie über den Durst sprechen, aber dieses hübsche rote Gewächs enthält 95% Wasser! Radieschen schmecken relativ scharf, denn das rote Gemüse steckt voller Senföle. Diese sind nicht nur für den pikanten Geschmack verantwortlich, sondern haben auch eine antibakterielle Wirkung. Neben den Senfölen enthalten die roten Kugeln noch viele andere wertvolle Inhaltsstoffe, unter anderem Kalium, Kalzium, Eisen und Catechin (auch vorhanden in grünem Tee). Bei nur 15 Kalorien pro 100 Gramm dürfen Sie ruhig, wann immer Sie Lust haben, ein paar Radieschen nebenbei knabbern.

Lassen Sie sich inspirieren und schlagen Sie der Sommerhitze ein Schnippchen!

Ihr Heiner Finkhaus

 

 

 

ZUCKER-süsser Alltag

Zucker ist ein von Natur aus farbloses Kohlenhydrat von kristalliner Struktur, die durch die Lichtbrechung weiß erscheint. Er ist süss und löslich, daher auflösbar in verschiedenen Materialien.
Er ist ein häufiger Bestandteil unserer heutigen Ernährung. Man findet ihn in einer breiten Palette von Lebensmitteln und Getränken, einschließlich Obst und Obstsäften, Honig, Konfitüren und alkoholfreien Getränken, Milchprodukten wie Joghurts, Desserts und anderen Süßigkeiten. Zucker schmeckt nicht nur süß und angenehm, er ist auch ein Lieferant von Energie, weshalb süße Lebensmittel und Getränke so beliebt sind. Sie sollten aber am besten in Maßen genossen werden.

Zucker kommt in vielen Pflanzen vor. Die Konzentrationen sind in der Zuckerrübe 8-22 % und im Zuckerrohr 7-18 %. Zucker wird in

Zuckerrohr Plantage
Zuckerrohr Plantage

tropischen und subtropischen Regionen angebaut. In diesen Klimazonen gibt es Perioden mit sehr viel Niederschlag und solche mit grosser Hitze und Trockenheit. Unter diesen extremen Bedingungen gedeiht die Pflanze am besten. Zuckerrohr wird das ganze Jahr über angebaut und geerntet.

Die Zuckerrübe wird vor allem in gemässigten Klimazonen angebaut, da für sie niedrigere Temperaturen und über das Jahr gleichmässig verteilte Niederschläge ideale Bedingungen sind. Die Zuckerrübe wird im Frühjahr ausgesät und im Herbst geerntet. 75 % des Zuckers stammen aus Zuckerrohr. Die restliche Menge aus Zuckerrüben und teilweise anderen Pflanzen wie Mais. Die Produktion von Zucker aus Zuckerrüben können Sie hier ansehen.

Nun gibt es laufend Diskussionen, dass Zucker dick und krank macht. Die letzte Meldung zu diesem Thema kommt von der Welt Gesundheitsorganisation WHO vom April dieses Jahres. Die WHO sagt, dass der heutige Zuckerkonsum auf 5 % reduziert werden müsse. Das entspricht 6 Teelöffeln Zucker täglich. Details zu dieser Information können Sie hier nachlesen. http://www.zucker.ch/fileadmin/user_upload/dokumente/Marketing/News_Verschiedenes/Das_EU_L_E.pdf

Wieviel Zucker ist nun wirklich ok?

Zucker ist ein hervorragender, schneller Energielieferant. Allerdings sollten Sie den gewohnten raffinierten Haushalt Zucker nichtsugar-485046_1280 bevorzugt Konsumieren. Halten Sie sich stattdessen an Früchte und Gemüse. Es gibt Früchte mit wenig Fruktose Zucker zum Beispiel Beeren, Grapefruits oder Avocados. Dann gibt es die zuckerhaltigen Früchte wie Bananen, Feigen, Orangen, Trauben, Lychees, Ananas oder Mangos. Vorsicht ist bei getrockneten Früchten geboten. Diesen wurde Wasser entzogen und die Fructose ist in konzentrierter Menge vorhanden.

10 Tipps zum Zuckerkonsum

  1. Essen Sie saisonale Früchte und Gemüse. Diese sind harmonisch ausbalanciert und geben Ihrem Körper die richtigen Energie- und Nährstoffe für die betreffende Jahreszeit.
  2. Beschränken sie sich auf zwei oder drei Stück pro Tag. Wenn Sie unbedingt etwas Süsses brauchen so nehmen Sie eine Frucht. Das ist besser als die propagierten Zwischenverpflegungen mit Riegeln oder Süssgetränken zu konsumieren.
  3. Fügen Sie natürliche und gesunde Fette und Proteine wie Nüsse Samen Käse dazu. Wenn Sie eine Frucht essen kann das helfen den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und Sie haben ein Sättigungsgefühl, damit sie keine „Häppchen“ zwischendurch nehmen müssen.
  4. Verzichten Sie auf künstliche Süssstoffe. Diese können für ihre Gesundheit genauso und schädlich sein wie raffinierter Zucker.
  5. Seien Sie vorsichtig bei fettreduzierten Nahrungsmitteln. Das bedeutet häufig, dass dem Essen höhere Zuckermengen beigefügt wurden um den Geschmack und die Textur der Nahrungsmittel halten zu können.
  6. Vermeiden Sie Energy Drinks oder Süssgetränke. Trinken Sie Wasser oder Tee.
  7. Wenn Sie das Bedürfnis nach süssen Speisen haben, verwenden Sie dazu Honig oder Ahornsirup.
  8. Schränken sie den Konsum von Fruchtsäften ein. Diese können
    Würfelzucker
    Würfelzucker

    10-12 Teelöffel Zucker enthalten. Dies ist ungefähr die gleiche Menge wie in einer Dose Süssgetränk.

  9. Vermeiden Sie Fastfood und verarbeitete verpackte Esswaren. Essen Sie Vollkornprodukte oder schlagen Sie sich mit Früchten den Bauch voll.
  10. Seien Sie sich bewusst, dass Menschen seit Millionen von Jahren Früchte und Gemüse gegessen haben. Der menschliche Körper ist an die kleinen Mengen von Fruktose gut angepasst, wenn Sie diese Nahrungsmittel in angemessenen Mengen Essen.

Hier sehen Sie noch einige weitere Fakten über Zucker.

 

Ihr Heiner Finkhaus

 

Brotgenuss

Brot ist seit Jahrtausenden ein Bestandteil der menschlichen Ernährung. Es liefert Energie in Form von Kohlenhydraten und wichtigen Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzennährstoffen. Und dennoch existieren viele Irrtümer hinsichtlich Brot und seiner Wirkungen.

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Sie müssen keine Bedenken vor Brot haben. Es ist die Butter, Margarine oder der Käse welcher die vielen Kalorien liefert, nicht das Brot selber. Wir meinen, dass Brot dick macht.

Aber angesichts der Kalorienwerte

ein Gramm Kohlenhydrat enthält vier Kalorien
ein Gramm Protein vier aber
ein einziges Gramm Fett neun Kalorien

Sie sehen, was uns Übergewicht verursacht? Brot, eine natürliche Quelle von Ballaststoffen und komplexen Kohlenhydraten, es ist okay für eine gesunde Ernährung.

Brot wird aus Getreidekörnern wie z.B. Weizen, Roggen und Hafer hergestellt, so dass der Nährstoffgehalt im Wesentlichen von den im Getreide enthaltenen Nähstoffen abhängig ist.  Jedes Land hat seine eigenen Brote wie Maisbrot, Reisbrot usw. Die Nährwertzusammensetzung hängt davon ab, ob weißes Mehl oder Vollkornmehl für die Herstellung verwendet wurde und welche weiteren Zutaten, z.B. Samen oder Fett, hinzugefügt werden.

Durchschnittlich essen die europäischen Bürger 50 kg Brot pro Person pro Jahr, d.h. 137 Gramm pro Tag (3-4 Scheiben Weißbrot). Tatsächlich unterscheidet sich die durchschnittliche Menge von Land zu Land: Deutsche und Österreicher verzehren die größten Mengen Brot (80 kg pro Person pro Jahr), während in Irland und dem Vereinigten Königreich am wenigsten Brot (weniger als 50 kg) konsumiert wird. Im Vereinigten Königreich und in Deutschland wird ein langsamer aber kontinuierlicher Rückgang des Brotessens verzeichnet (1-2% pro Jahr).

Nun ist Brot aber nicht gleich Brot. Sind Sie in der glücklichen Lage, auf dem lokalen Markt frisches, selbstgebackenes Brot zu erhalten haben Sie die Gewissheit, ein handwerklich hergestelltes Produkt zu bekommen. Das Mehl wird meistens von lokalen Mühlen geliefert. Das Getreide stammt aus der Umgebung. Der Bäcker erstellt einen Vorteig und gibt diesem Zeit, sich zu entwickeln. Das Backen geschieht – manchmal – in einem Holzofen.
Ihr Genuss für Leib und Seele ist damit perfekt. Ein solches Brot anzuschneiden ist immer wieder ein Erlebnis. Die Brotkruste kracht, der Duft ist unwiderstehlich. Erinnerungen an die Kindheit werden sofort wieder lebendig. Besser kann ein Tag gar nicht beginnen.

Leider sieht der heutige, schnelllebige Alltag anders aus. Backwaren, mehrmals täglich frisch gebacken – und das zu Spottpreisen. Mit diesem Slogan werben heutzutage Discounter, Tankstellen und Backshops um Kunden.
Doch hält das Billigbrot aus Automaten und Metallgittern wirklich das, was es verspricht? Hier sind sechs wichtige Punkte, die Sie vor dem Kauf solcher Backwaren beachten sollten.

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Wo frisch drauf steht, ist nicht immer frisch drin
Die Waren dieser Erzeuger kommen nach halbfertigem Backen schockgefroren bei den Händlern an, wo sie nur aufgebacken werden. Frisches Brot sieht anders aus.

Jedes Brot enthält bis zu 20 verschiedene Zusatzstoffe
Pro Teig dürfen bis zu 20 Stoffe hinzugefügt werden. Mehl wird etwa häufig Ascorbinsäure hinzugefügt, wodurch es länger haltbar ist. Nicht selten werden dem Teig ganze Enzymsysteme untergemischt, um etwa das Brotvolumen zu steigern, den Teig aufzuhellen, den Geschmack zu intensivieren oder die verpackte Ware länger “frisch” zu halten.

Die Verträglichkeit der Zusätze ist stark umstritten
Wie diese Stoffe im Körper wirken, ist umstritten. Während die Industrie stets behauptet, die beim Backvorgang zerfallenen Zusätze seien für die Verbraucher völlig harmlos, halten Kritiker dagegen, dass die wirklichen Auswirkungen bisher noch kaum erforscht sind. Einige Stoffe stehen im Verdacht, Allergien auszulösen.

Das machen die Zusatzstoffe mit Ihrem Körper
Von einigen Zusatzstoffen sind die Nebenwirkungen aber auch bereits bekannt. Etwa haben Tierversuche gezeigt, dass die oft verwendete Ascorbinsäure in dauerhafter Überdosierung zu Blasen- und Nierensteinen führt. Und auch Zitronensäure, die die Backeigenschaft von Brotteig verbessert und eigentlich vom Körper vollständig abgebaut wird, kann bei zu viel Konsum zu Schäden an den Zähnen führen.

Die Werbung der Industrie läuft immer besser
Durch die Zugabe neuartiger Enzyme bleiben Backwaren bis zu acht Wochen frisch und schmecken auch dann noch immer wie gerade erst gekauft. Bereits heute enthalten 90 Prozent aller Industriebackwaren Enzyme eines Biotechnologie-Konzerns. Lebensmittelinstitute bescheinigen der Industrie, bei der Herstellung von Billig-Brot immer besser zu werden.

Mit jeder verkauften Billig-Backware werden traditionelle Bäckereien vom Markt gedrängt. Warum auch mehr bezahlen, wenn beim Discounter ein Brötchen wesentlich billiger ist. Der Kunde dankt es den Händlern. Gegen diese Kampfpreise haben die alteingesessenen Filialen keine Chance und bleiben reihenweise auf der Strecke.

Sie haben noch die Alternative Ihr Brot selber zu backen.
Vollkornbrot wird aus geschrotetem oder gemahlenem Vollkorngetreide hergestellt (in der Regel Roggen oder Weizen). Dieses enthält mehr Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe als standardisiertes Mehl. Nun gibt es Menschen, denen Vollkornbrot im Magen schwer aufliegt. Das können Sie reduzieren. Toasten Sie die Brotscheiben leicht an. Ihr Körper verdaut diese wahrscheinlich besser. Und schmackhaft ist es allenthalben.

Das wichtigste ist also, dass Sie Vollkornbrot essen, reich an Nahrungsfasern wie etwa Pumpernickel, gemischtes Körnerbrot, Haferflockenbrot und andere. Roggen und Gerste bringen den Blutzuckerspiegel besonders auf Trab und halten ihn bis zu zehn Stunden stabil. Dadurch haben Sie ein längeres Sättigungsgefühl. Das Bedürfniss nach „Zwischen Häppchen“ verringert sich schnell. Sie sparen so viele unnötige Kalorien ein.

Zutaten (für einen Laib Vollkornbrot):

  • 450 ml heißes Wasser
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1-2 EL Essig
  • 150 g Samen, Kerne oder Nüsse (z.B. Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Walnüsse)
  • 500 g Vollkornmehl (z.B. Dinkel oder Weizen)

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Das Wasser in eine Rührschüssel geben, Hefe, Salz und Essig hinzufügen. Mit einem Löffel durchmischen bis sich die Hefe aufgelöst hat. Anschließend die Samen, Kerne und Nüsse sowie das Mehl in die Schüssel geben und alles mit einem Handmixer (Knethaken) zu einem Teig verarbeiten. Der Teig sollte klebrig-feucht sein. Wenn er dir zu trocken erscheint gib einfach noch eine kleine Menge Wasser hinzu – dadurch wird das Brot später saftiger!

Den Teig in eine leicht gefettete Brotform geben (Kuchenform geht auch!) und gleichmäßig verteilen. Anschließend muss der Teig ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen – der kurz angeheizte Backofen eignet sich dafür bestens! Wenn die Oberfläche des Teiges glatt und leicht aufgedunsen aussieht kannst du den Backofen einschalten und das Brot bei ca. 180 Grad Umluft für ca. 55-60 Minuten backen.

Die richtige Backdauer für deinen Ofen bekommst du nach ein bis zwei Versuchen raus – bis dahin kannst du nach 50 Minuten einen ersten Test mit einem langen Holzstäbchen machen: es sollte beim Herausziehen kein Teig mehr daran haften bleiben.

Zuletzt das Vollkornbrot aus dem Ofen holen und in der Form etwas abkühlen lassen, bis es sich leicht herauslösen lässt. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Eine Scheibe abschneiden, reinbeißen und sich selbst auf die Schulter klopfen.
Quelle bevegt.de/vollkornbrot

Noch einige Fakten zu

Brot richtig aufbewahren
Brot einfrieren
Brot aufbacken
Brot «vom Vortag» kreativ nutzen

finden Sie unter www.brot.ch

Weitere Informationen über Brot, Hefe, Sauerteig- und Fladenbrot sowie Roggenbrot habe ich Ihnen als PDF Datei zusammen gestellt.

Ihr Heiner Finkhaus

 

 

 

 

BIO Lebensmittel

Gesund essen mit BIO Lebensmitteln

Wenn Sie im Lebensmittelgeschäft oder Supermarkt Früchte oder Gemüse einkaufen, wählen Sie einfach alle Produkte oder achten Sie besonders auf BIO Lebensmittel? Es gibt einen Unterschied zwischen den beiden. Werfen wir einen Blick auf die Vorteile beim Kauf von Bio-Produkten. Bio Früchte

Während beide Arten von Erzeugnissen das gleiche Aussehen haben, so müssen biologische Lebensmittel bestimmte Standards erfüllen. So dürfen die Lebensmittel nicht gentechnisch verändert sein. Gemüse oder Obst darf nicht mit synthetischen Schädlingsbekämpfungsmitteln, Pestiziden, Fungiziden oder Kunstdünger behandelt werden.

Die Bio-Normen sind in den verschiedenen Ländern wie USA, Australien, Japan, Kanada etc. national geregelt. In der EU gibt es eine für alle Mitgliedstaaten einheitliche Bio Verordnung. Daneben existieren in den einzelnen Ländern verschiedene zugelassene Bio Kontrollorganisationen, welche die betreffenden Vorschriften bei den Landwirten überprüfen und Zertifikate ausstellen. Das ist alles mit Kosten verbunden die sich auf den Preis auswirken.

Biologische Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse, die nicht verarbeitet oder behandelt sind bekommen Sie direkt von den Erzeugern auf lokalen Wochen- und Bauernmärkten. Viele dieser Produkte sind nur während bestimmten Zeiten des Jahres und saisonal zu bekommen.

Bio Eier stammen in der Regel durch im Freien gehaltene Hühner und nicht von den in Käfigen gehaltenen grossen Eier-Fabriken. Bio EierKäfighaltung ist in der Schweiz verboten.

Biologisches Fleisch darf nicht von Tieren stammen, die behandelt wurden. Tiere müssen in einer natürlichen Umgebung im freien aufwachsen können. Sie dürfen unter anderem nicht mit Wachstumshormonen, Steroiden oder Antibiotika gefüttert werden. Ebenso sind Genveränderte Soja- oder Maisbestandteile im Futter nicht erlaubt.

Biologisch verarbeitete Lebensmittel finden Sie in den Regalen der Supermärkte und Discounter. Sie sind jedoch teurer sind als ihre organic food marketkonventionellen Pendants. Biologisch verarbeitete Lebensmittel können heute als Konserven, Tiefgefroren, als zubereitete Speisen und auch als Snacks gekauft werden.

Auch die nicht biologischen Bestandteile müssen frei von künstlichen Zusatzstoffen sein. In einigen Fällen müssen die BIO Lebensmittel mit Energie sparende Techniken verpackt und in wieder-verwertbaren und biologisch abbaubare Materialien angeboten werden.

Erinnern Sie sich an frühere Zeiten, als der Milchmann tägliche Hauslieferungen tätigte? Mutter stellte das Milchkesseli in s’Milchkäschtli und das Milchbüchlein daneben. Darin war notiert wie viele Liter gewünscht sind. Er füllte seine Milch dann in Ihr eigenes Behältnis ab und notierte den Preis der gelieferten Menge. Ende Monat bezahlten Sie die gelieferte Milch. Gibt’s heute schon lange nicht mehr.
Dafür kommt ein neuer Trend auf mit dem Verkauf von unverpackten Lebensmitteln in speziellen Bio-Läden. Ich bringe meine Flaschen und Behälter selbst in den Laden mit. Dort wird die gekaufte, unverpackte Ware in meine Tüten, Flaschen und sonstigen Behältnisse eingepackt oder abgefüllt.

Wegen der Sicherheit und Unbedenklichkeit der Lebensmittel aus dem BIO Landbau, möchten Sie vielleicht sich und Ihrer Familie einen Gefallen tun und kaufen nur biologische Produkte. Das Essen schmeckt hervorragend und sie können sicher sein, Sie erhalten ein Produkt, das nicht schädlich für Sie ist.

Ihr
Heiner Finkhaus

Blattgemüse

Der Verzehr von viel Grünem Blattgemüse  hat viele gesundheitliche Vorteile für Sie. Diese haben eine ganze Reihe von Nährstoffen wie

B-Vitamine,
Vitamin C
Provitamin A,
Aminosäuren,
Ballaststoffe,
sekundäre Pflanzenstoffe und
Chlorophyll

sowie wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie

Eisen,
Zink,
Kalzium,
Kalium,
Mangan,
Magnesium,
Natrium und
Phosphor.
Zu den Blattgemüsen gehören alle Blattsalate, wie Eisbergsalat, Endiviensalat, Feldsalat (Nüsslisalat), Kopfsalat, Chicorée, Eichblattsalat, Lollo Rosso oder Rucola.
Weiterhin zählt Kohlgemüse zu Blattgemüse, unter anderem Rosenkohl, Blumenkohl, Weißkohl, Brokkoli, Chinakohl, Spitzkohl, Grünkohl oder Wirsing.

gesunde Ernährung
Blattgemüse

Eine Tasse gekochtes Blattgemüse, egal wie fest Sie diese füllen, enthält nicht mehr als 50 Kalorien. Sie helfen damit nicht nur Ihrer Gesundheit. Für die Gewichtsabnahme ist diese Art der Ernährung sehr wirksam.
Sie können sie verwenden für Salate, Suppen, Aufläufe oder Speisen in denen sie normalerweise Spinat benutzen.
Nun ist es nicht jedermanns Geschmack, viel Blattgemüse zu konsumieren. Viele Menschen haben einfach nicht die Zeit, um jeden Tag eine Feinschmecker-Mahlzeit vorzubereiten.
Das Auspressen von Obst und Gemüse erlaubt Ihnen schnell eine kleine Mahlzeit zu bereiten und Sie bekommen leicht die enthaltenen Nährstoffe ohne viel Zeit dafür aufzuwenden.
Sie können für den Anfang mit gepressten Gemüsesäften beginnen. Diese finden Sie im Handel in vielfältigen Varianten. Natürlich sind selbst gepresste Gemüsesäfte unerreicht was die Frische und Natürlichkeit der Zugaben betrifft. Wussten Sie, dass solche Säfte Ihnen helfen können, Ihren Appetit zu unterdrücken? Ein Glas Gemüsesaft wird Sie mit vielen Nährstoffen versorgen, aber es wird auch Ihren Magen füllen. Die Nahrungsfasern in dem gepressten  Obst und Gemüse geben Ihnen das Gefühl, dass Sie soeben eine Mahlzeit genossen haben.

Sie haben noch Bedenken, der Geschmack des gepressten sei gewöhnungsbedürftig? Fügen Sie süße und saure Früchte wie Zitrusfrüchte und Apfel oder Trauben hinzu, um weniger wünschenswerten Geschmack zu überdecken. Die Früchte sind dominierender im Geschmack als die Gemüse und das Getränk wird Ihnen wesentlich besser Zusagen um es zu geniessen.

Kommen Sie gut durch die kalten Tage.

Ihr Heiner Finkhaus

Fit durch kalte Tage

Geheimnis Zitrusfrüchte

Goldmine der Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Sie  sind ideal für 4-5 Portionen an einem Tag. Denn sie bestehen zum größten Teil aus Wasser und sind 100% Cholesterin frei. Wenig Kalorien, kaum Fett und reich an Vitamin C – das macht Zitrusfrüchte zu idealen Bestandteilen einer gesunden Ernährung. Eine Grapefruit oder zwei bis drei Orangen decken den täglichen Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Vitamin C stärkt vor allem das Immunsystem.
Zitgrusfrüchte

Tipp für Mütter, die Zitrusfrüchte für Kleinkinder schälen.
Wer die Rückstände von Pilzhemmungsmitteln auf den Schalen fürchtet, kauft Bioware oder wäscht nach dem Schälen der Zitrusfrüchte die Hände und isst diese erst dann.

Verwendung von Zitrusfrüchten

Saft, Fruchtfleisch und Schale von Zitrusfrüchten lassen sich in der Küche vielseitig einsetzen: Sie werden in Salaten, süßen und salzigen Soßen verwendet, zu gekochten Gerichten gegeben und sind für die Konservierung wichtig. So manchem Kuchen oder Erfrischungsgetränk verleihen sie eine frische Note.

Zitrusfrüchte werden in erster Linie frisch gegessen und zu Saft gepresst. Darüber hinaus lassen sich mit ihnen Obstsalate, Süßspeisen und Desserts, Backwaren, pikante Salate, Fleisch- und Fischgerichte, Marmeladen und Gelees sowie Erfrischungsgetränke mit und ohne Alkohol zubereiten oder dekorieren.
Die geriebene Schale von unbehandelten Früchten wird als Würzmittel verwendet. Zitronensaft verhindert auch das Braunwerden von aufgeschnittenen Früchten wie Äpfeln oder Bananen und sorgt als Bestandteil von Marinade für einen fruchtigen Geschmack.

Lagern Sie Zitrusfrüchte an kühlen Orten und prüfen Sie das Obst auf mögliche Schimmelpilzbildung, dann halten sie in der Regel bis zu 5 Wochen. Zitronen bei hoher Luftfeuchtigkeit sogar bis zu neun Monaten. Sie gehören zur Lagerung nicht in den Kühlschrank, da sie zu den kältempfindlichen Obstsorten gehören.

Mandarinen lassen sich meist leicht von Hand schälen und zerteilen, daher eignen sie sich gut als Zwischenverpflegung auch für unterwegs.
Lange Schalenstreifen, die Sie zum Beispiel zum Dekorieren verwenden möchten, können Sie zum Trocknen aufhängen.
Um die Schale einer Zitrusfrucht zum Süßen zu verwenden, reiben Sie am besten mit einem Zuckerstück über die Schale.
Zitronen und Orangen lassen sich leichter pressen, wenn man sie zuvor mit der flachen Hand unter leichtem Druck auf der Arbeitsplatte hin und her rollt.
Benötigt man nur einen Spritzer Zitronensaft, dann die Schale mit einem spitzen Gegenstand einstechen und die benötigte Menge Saft herauspressen. Zitrone danach kühl lagern und möglichst bald verbrauchen.

Bereiten Sie die Früchte erst kurz vor dem Verbrauch zu, um Zubereitungsverluste (vor allem von Vitamin C) zu vermindern. Da Vitamin C besonders empfindlich gegen Hitze ist, sollten Sie warme Gerichte mit Zitrusfrüchten schonend garen und nicht warmhalten.

Die Nährwerte pro 100 gr. der bekanntesten Arten sehen Sie hier.

Kalorien Vitamin C mg Kalium mg Vitamin A mg Ballaststoffe gr.
Mandarinen 53 25-50 166 0,7 1,8
Zitronen 29 53 138 0,02 2,8
Grapefruits 30 37 127 0,03 1,1
Limetten 30 29 102 50 2,8
Pomelo 72 14 216 59 1,9
Orangen 47 53 181 0,01 2,4
Kumquat 71 44 186 0,03 6,5

 

Heute zählen Zitrusfrüchte hinter den Äpfeln und Weintrauben zum am meisten angebauten Obst der Erde. Die Welternte an Zitrusfrüchten betrug 2012 über 131 Mio. tonnen.

Gönnen Sie sich und Ihrem Körper erfrischende Wintertage. Sie werden sich Wohlfühlen.

Ihr Heiner Finkhaus

 

Kleines Budget – gesund Essen

Kleines Budget – gesund Essen

es gibt zwei Hauptgründe, weshalb wir Essen. Zum einen benötigt unser Körper Brennstoff der mit der Nahrungszufuhr geliefert wird. Zum anderen ist Essen für uns ein Vergnügen. Die meisten Leute treffen ihre Auswahl nach dem was sie

  • sehen
  • riechen oder
  • schmecken

Leider ist das was gut aussieht und uns zum Essen animiert nicht immer das gesündeste und kostet mehr als herkömmliche, natürliche Nahrungsmittel. In Supermärkten werden wir verführt, mehr zu kaufen als auf dem Einkaufszettel steht. Der Duft nach frischem Brot (Ausbackstationen) die Präsentation der Frischprodukte, die Musik in den Einkaufsmärkten – ein bisschen Popmusik muntert viele auf unbeschwert zu kaufen. Die geographische Herkunft der Musik – wer hat nicht schon bei italienischen Klängen plötzlich Appetit auf eine Pizza bekommen?
Fresh vegetables falling into a stainless steel casserole pot

Berücksichtigen Sie diese Punkte, um günstig einzukaufen:

  • planen Sie Ihre Menüs zum Voraus
  • erstellen Sie einen Einkaufszettel
  • finden Sie heraus was jetzt saisonale Früchte Gemüse sind
  • diese werden oftmals als Aktion angeboten wenn ein Überhang vorhanden ist
  • gehen Sie nie mit leerem Magen einkaufen
  • in den Einkaufszentren und Supermärkten sind die günstigen Nahrungsmittel immer in den unteren Regalen gestapelt
  • Sie werden diese nie auf Sichthöhe finden
  • kaufen Sie in grösseren Mengen ein. Kleinpackungen sind immer teurer
  • Wählen Sie Nahrungsmittel, die gesund und zum Tiefkühlen geeignet sind
  • Suchen Sie „günstig Kochen“ Rezepte – es gibt eine grosse Auswahl dazu

 

 

Planen Sie monatlich 3 bis 4 vegetarische Mahlzeiten. Bereiten Sie günstige Rezepte zu, indem Sie Mahlzeiten ohne Fleisch planen, damit sparen Sie Geld. Kochen Sie Aufläufe mit Kartoffeln, Teigwaren oder Getreide. Geben Sie Gemüse oder Pilzkreationen als Beilage dazu. Das schmeckt auch den Kindern und Sie haben eine ausgewogene Ernährung. Oder kochen Sie Eintopfgerichte. Ideal für grössere Mengen. Am nächsten Tag können diese mit weiteren Zutaten ergänzt werden und Sie haben ein „neues“ Menu zur Hand. Dazu einen kleinen Salat oder ein Stück knuspriges Brot. Diese Speisen können problemlos im Tiefkühler aufbewahrt werden.
So können Sie ein schmales Budget schonen und trotzdem gesund und mit Vergnügen Essen.

Ihr Heiner Finkhaus

Lebensmittel Produktrückrufe – Warnmeldungen

Wöchentlich gibt es eine Auflistung von verschiedensten Produktrückrufen. Diese werden in  dieser Form mitgeteilt:

“Chlorat-Rückstände” in TK-BroccoliSchild_Füttern_verboten

Verdacht auf Hepatitis A-Viren in Tiefkühlkuchen

XX ruft Gewürz-/ Pfeffermühle zurück: Glassplitter

weitet Käserückruf erheblich aus: Listeriengefahr in weiteren Produkten und Marken

Rückstände von Benzolderivaten in Mineralwasser

Warenrückruf für diverse Weine: Flaschen können platzen

Zu hoher Jod-Gehalt. Ruft eine Charge Spezialnahrung für Frühgeborene zurück

Dies eine kleine Auswahl der wöchentlich erscheinenden Meldungen. Aber lesen, sehen oder hören Sie irgendwo davon? Höchstens bei einer Gesundheitsgefährdung. Dann sind die Firmen verpflichtet, diese über die Medien wie Radio und Fernsehen zu veröffentlichen.
Diese Meldungen gibt es auch für Non-Food Artikel. Ebenso spannend zu Lesen wie ein Krimi.

Wie kommen Sie an solche Informationen, wenn diese nicht in den täglichen Mainstream Medien veröffentlichet werden? Hier hat die EU Vorarbeit geleistet. Mit dem System RAPEX – rasches Eingreifen bei Produkten, die eine ernste Gefahr darstellen. Allerdings ist es nicht ganz einfach diese Meldungen auf Anhieb zu finden.

Hier führt Sie die Suche direkt zu den aktuellen Meldungen:

www.produktrueckrufe.de/nahrungsmittel-und-genussmittel
Sie finden auch eine Auflistung der Nachbarländer, aufgeteilt in Food und Non Food. Das ist deshalb interessant, weil in den Grenzregionen der verschiedenen Länder ein ausgeprägter „kleiner Grenzverkehr“, auch unter dem Namen Einkaufstourismus, besteht.

Für die Schweiz finden Sie solche unter
www.blv.admin.ch/themen/04678/04707/index.html?lang=de
Auf diesen Portalen befinden sich eine Menge weiterer, nützlicher Aktualitäten und Themen, welche immer einen Blick wert sind.

Ich wünsche Ihnen weiterhin genussvolle Essgewohnheiten – und halten Sie sich informiert.

Ihr
Heiner Finkhaus

Gut essen und gesund bleiben

Gute Nahrung kann verschiedene Dinge für verschiedene Leute bedeuten. Je nach Alter und Wohlbefinden ist es wichtig, einem Ernährungsplan für Ihre individuelle Situation zu folgen.

Nahrung ist der Eckpfeiler Ihrer guten Gesundheit. Gute Ernährung wird Ihr Aussehen stärken und Ihnen ein gutes Gefühl geben. Halten Sie Ihren Körper von innen her gesund.

390px-Whole_grain_french_toastWenn Sie einen Imbiss suchen und den Kühlschrank öffnen, so werden Sie wahrscheinlich Nahrungsmittel finden, die gesünder sind als irgendetwas, das Sie in Ihrem Speiseschrank oder Gefrierschrank finden können. Wenn Sie Ihren Kühlschrank mit Früchten und Gemüse füllen, haben Sie immer leichten Zugang zu einem gesunden Imbiss.

Gemüse und Früchte enthalten wenig Fett und haben viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind hoch an Nahrungsfasern, die für die Regulierung Ihres Verdauungssystems wichtig sind. Ein anderer Vorteil ist, dass viele Gemüsearten viel Energie benötigen um zu verdauen und Sie so mehr Kalorien verbrennen können als Sie zu sich nehmen.

Fürs Essen teilen Sie Ihren Teller durch eine unsichtbare Linie. Auf einer Hälfte des Tellers, füllen Sie diesen mit Gemüse voll. Sie können rohe oder gedämpfte Veggies verwenden. Fügen Sie keine, Butter oder Käse hinzu. Auf der anderen Hälfte des Tellers, füllen Sie einen Teil mit Vollkornteigwaren oder wildem Reis und füllen die andere Hälfte mit Ihrer Portion Fleisch.
Einige Menschen sagen irrtümlicherweise, dass ein kleiner, ungesunder Imbiss vorzuziehen ist, um dann während einer verlängerten Zeitspanne nichts zu essen. Aber das ist das gefährliche dabei. Bequemlichkeitsmahlzeiten sollten nicht den Hauptteil Ihrer Ernährung sein, aber es ist sicher nett, diese gelegentlich zu haben. Beschränken Sie sich zu einem oder zwei nährreichen, gesunden und sättigenden Mahlzeiten pro Tag.

Nehmen Sie nicht an, dass die Einnahme von vielen Vitamin-Ergänzungen Ihren Speiseplan gesünder machen kann. Diese Ergänzungen sind nicht nötig bei einer gesunden Lebensweise. Konzentrieren Sie sich darauf Speisen zu sich zu nehmen die Sie gesünder ernähren, anstatt sich auf eine Pille zu verlassen.

Versuchen Sie, auswärts im Restaurant eine ausgewogene und nahrhafte Mahlzeit zu essen. Wie Sie so etwas tun können wenn Sie auswärts essen? Es gibt eine einfache Lösung. Beim bestellen Ihrer Mahlzeit bitten Sie um einen Garten-Salat oder eine Extraportion von Gemüse oder Früchten statt eines Tellers Pommes frites. Dies kann eine Anpassung Ihrer Essgewohnheiten verlangen, aber die Gesundheitsvorteile die Sie erhalten werden, sind die Anstrengung um ein vielfaches wert.

Hier finden Sie eine Orientierungshilfe.

Nahrung kann leicht sein und Ihnen helfen Ihre gute Gesundheit aufrechtzuerhalten, mit dem Verzehr der richtigen Nahrungsmittel. Das ausgewogene Essen ist die beste Weise, Ihren Körper vor Krankheiten zu schützen. Ihr Körper wird sich bei Ihnen bedanken wenn Sie ihm helfen sich gesund zu fühlen.

Ihr
Heiner Finkhaus